Timm Nikolaus Schulze
Pressesprecher
Deutsche UNESCO-Kommission
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Für die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt sind rund 30 Stätten nominiertExterner Link:, darunter das Teatro Amazonas in Manaus und das Teatro da Paz in Belém, die vom Kautschuk-Boom im Brasilien des ausgehenden 19. Jahrhunderts zeugen. Auf Antrag Frankreichs entschied das Komitee zudem über die Aufnahme der alliierten Landungsstrände von 1944 in der Normandie in die UNESCO-Liste. Deutschland hat die im Stil des Neuen Bauens errichteten Waldsiedlung Zehlendorf zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgeschlagen. Die Wohnanlage im Südwesten der deutschen Hauptstadt wurde am 26. Juli als Teil der Siedlungen der Berliner ModerneExterner Link: anerkannt, die bereits seit 2008 zum Menschheitserbe gehören.
Das UNESCO-Komitee wird den Erhaltungszustand von rund 150 Welterbestätten prüfen, insbesondere der Orte, die zurzeit auf der Liste des gefährdeten Welterbes verzeichnet sind. Sie sind etwa durch Kriege, den Klimawandel, Naturkatastrophen oder Baumaßnahmen bedroht.Externer Link: Neben Einzelmaßnahmen wird das Komitee über Programme und internationale Finanzierungsprojekte beraten, mit denen Staaten beim Schutz und Erhalt ihrer Welterbestätten unterstützt werden sollen.
Neuaufnahmen in die Welterbeliste 2026
UNESCO-Welterbekomitee tagt 2027 in der Türkei (28. Juli 2026)
Zwei weitere Welterbestätten gekürt (27. Juli 2026)
Wiener Welterbe gilt nicht länger als bedroht (27. Juli 2026)
Zehn neue UNESCO-Welterbestätten (26. Juli 2026)
Waldsiedlung Zehlendorf ist UNESCO-Welterbe (26. Juli 2026)
Elf Neuaufnahmen in UNESCO-Welterbeliste (25. Juli 2026)
Zwei neue Welterbestätten im Nahen Osten (24. Juli 2026)
Altstadt von Paramaribo und Taurisches Chersones bedroht (23. Juli 2026)
Welterbe in Gefahr: Antikes Tyros bedroht (22. Juli 2026)
Welterbe: „Mehr als eine Auszeichnung – ein Auftrag für die Zukunft“ (19. Juli 2026)
Bildmaterial zu allen nominierten Stätten steht auf den Seiten des UNESCO-WelterbezentrumsExterner Link: zur Verfügung.
Videomaterial zu einem Teil der nominierten Stätten wird bei Aufnahme in die Welterbeliste auf den Seiten des UNESCO-WelterbezentrumsExterner Link: zur Verfügung gestellt.
Alle Arbeitsdokumente des Welterbekomitees sind online verfügbarExterner Link:, darunter die Evaluierungen der nominierten Stätten sowie die ausführlichen Berichte zum Erhaltungszustand zahlreicher Welterbestätten.
Terminübersicht
Vorläufiger Ablaufplan der 48. Sitzung des UNESCO-WelterbekomiteesExterner Link:
Zeitplan und Reihenfolge der Welterbe-Nominierungen (Änderungen laufend möglich)Externer Link:
Nominierungen für die UNESCO-Welterbeliste
Dokument 1 (WHC/26/48.COM/8B)Externer Link:
Dokument 2 (WHC/26/48.COM/8B.Add)Externer Link:
Dokument 3 (WHC/26/48.COM/8B.Add.2)Externer Link:
Das UNESCO-Welterbekomitee ist das wichtigste mit der Umsetzung der Welterbekonvention betraute Gremium. Es entscheidet in der Regel jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste und befasst sich mit dem Erhaltungszustand eingeschriebener Stätten. Auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen derzeit mehr als 1.250 Kultur- und NaturstättenExterner Link: in 172 Ländern. 59 davon gelten als bedrohtExterner Link:. Deutschland verzeichnet aktuell 55 WelterbestättenExterner Link:.
Dem Komitee gehören 21 Vertragsstaaten der Welterbekonvention an. Derzeit zählen dazu Armenien, Aserbaidschan, Bangladesch, Grenada, Jamaika, Kasachstan, Kenia, Kuwait, Libanon, die Mongolei, Peru, Polen, die Schweiz, Senegal, Südkorea (Vorsitz), Tansania, Togo, Türkei, Tschechien, die Ukraine und Vietnam.
Website zur 48. Sitzung des UNESCO-WelterbekomiteesExterner Link:
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Stellvertretender Pressesprecher
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