UNESCO-Projektschule Richard-von-Schlieben-Oberschule

Lernen im globalen Klassenzimmer

Seit 1997 ist die Richard-von-Schlieben-Oberschule Teil des weltweiten Netzwerks der UNESCO-Projektschulen. Sie engagiert sich für das Ziel, eine Kultur des Friedens zu verwirklichen. Vielfältige Aktivitäten, Projekte und Lernthemen flankieren diesen Weg. Interkulturalität wird in dem abwechslungsreichen Schulalltag gelebt.

Illustration UNESCO-Projektschulen

Fakten

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Richard-von-Schlieben-Oberschule versteht die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nicht als Thema, das sich ausschließlich auf ökologische Aspekte beschränkt. Stattdessen geht es für sie um den Dreiklang von Sozialem, Wirtschaft und Umwelt. Hierzu bedarf es auch des Blickes über den Tellerrand und der Kenntnis globaler Zusammenhänge, um das eigene Handeln im Sinne der Nachhaltigkeit einschätzen zu können. Daher werden in der BNE die Themenfelder Menschenrechte, Toleranz, Armut, Klimawandel, Ressource Wasser und Energie als miteinander verbunden unterrichtet.

Interkulturelles Lernen und Zusammenleben in Vielfalt

Wie auch ihre Partnerschule aus Sao Paulo, hat die Richard-von-Schlieben-Oberschule ein „Globales Klassenzimmer“ errichtet. Das „Globale Klassenzimmer“ bietet Anregungen für eine bewusste Auseinandersetzung mit weltweiten Problemen und Herausforderungen. Es wird unter anderem für fächerübergreifende Lerninhalte, thematische Elternabende, Ausstellungen und Videokonferenzen mit Partnerschulen genutzt. 

Schulpartnerschaften

Die Richard-von-Schlieben-Oberschule pflegt enge Beziehungen mit einer UNESCO-Schule in Heinsberg sowie Partnerschulen in Polen, Tschechien, China und Brasilien. So erlernen die Schülerinnen und Schüler Offenheit und Wertschätzung gegenüber der interkulturellen Vielfalt. Das ist eine wichtige Voraussetzung für das Zusammenleben der Menschen, getreu des Schulmottos: „Wir leben in einer Welt – wir lernen für eine Welt“!

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Die Aufnahme in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Deutschland erfolgt in drei Stufen: Interessierte Schule auf Länderebene, Mitarbeitende Schule auf nationaler Ebene und anerkannte UNESCO-Projektschule als Teil des weltweiten Netzwerks. Der gesamte Zertifizierungsprozess dauert vier bis sechs Jahre.
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UNESCO-Projektschule Gruppenbild Sustainable Development Goals

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UNESCO-Projektschulen gestalten das Schulleben im Sinne des interkulturellen Lernens. Sie engagieren sich für eine Bildung, die es Menschen ermöglicht, ihre individuelle Persönlichkeit zu entfalten und ein erfülltes Leben zu führen. Das Ziel: Zusammenleben lernen in einer pluralistischen, kulturell vielfältigen und nachhaltigen Welt.
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