Der UNESCO‑Projekttag 2026 steht unter dem Motto „Grenzen überwinden“. Bundesweit setzen die UNESCO‑Projektschulen mit vielfältigen Aktionen Zeichen für Weltbürgerschaft, friedliches Miteinander und gegenseitigen Respekt. Ausgangspunkt der Aktivitäten sind die Ideen, Anliegen und Perspektiven der Schülerinnen und Schüler, aus denen vielfältige Aktivitäten und Lernformate entstehen, die beispielhaft zeigen, wie Schule Grenzen öffnen und überwinden kann. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungsinitiativen und Lernorten, die dazu beiträgt, die Grenzen von Schul- und Klassenräumen sowohl symbolisch als auch ganz konkret zu erweitern.
In Kooperation mit den Arolsen Achives wirken die UNESCO-Projektschulen aktuell in besonderer Weise bei #everynamecountsExterner Link: mit. Die Schulgemeinschaften der UNESCO-Projektschulen beteiligen sich an der digitalen Erfassung von Fragebögen, die die Überlebenden des KZ Buchenwald unmittelbar nach ihrer Befreiung ausfüllten. Insgesamt handelt es sich um mehr als 55.000 Dokumente. Dadurch leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Erstellung des größten digitalen Denkmals für die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur. Die Arolsen Archives sind darüber hinaus Teil des UNESCO-Weltdokumenterbe.
Der Projekttag lädt dazu ein, sich kritisch mit historischen sowie aktuellen kulturellen, gesellschaftlichen und geografischen Grenzziehungen auseinanderzusetzen und diese zu hinterfragen.
Der UNESCO-Projekttag des Jahres 2024 stand unter dem Motto „Für den Frieden! #HändeReichen #BrückenBauen“. Mit dem Projekttag setzten UNESCO-Projektschulen überall in Deutschland sichtbare Zeichen für eine Kultur des Friedens und zur Überwindung von Ausgrenzung, Mobbing und Diskriminierung durch Antisemitismus, Rassismus und andere Formen der Menschenfeindlichkeit. Zugleich diente der UNESCO-Projekttag dazu, sich auch mit aktuellen Kriegen und Konflikten in verschiedenen Teilen der Welt auseinanderzusetzen.
Der UNESCO-Projekttag des Jahres 2022 stand unter dem Motto „Transformation konkret!“ und griff damit das Motto der Fachtagung des Netzwerks in 2021 auf. Der ganzheitliche Nachhaltigkeitswandel wird von den UNESCO-Projektschulen durch vielfältige Aktivitäten vorangetrieben. Konkrete Beispiele zur Umsetzung in verschiedenen Handlungsfeldern des Whole School Approach stellen die „Praxisimpulse zur nachhaltigen Schulentwicklung“ vor.
Die UNESCO-Projekttage finden seit 1996 in dieser Form als gemeinsame Aktivität des Netzwerks statt. Das traditionelle Durchführungsdatum liegt rund um den 26. April, dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, kann aber in den einzelnen UNESCO-Projektschulen aufgrund des Schuljahreskalenders variieren.
















