Über die UNESCO

Ständige Vertretung Deutschlands bei der UNESCO

Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschlands bei der UNESCO vertritt deutsche Interessen gegenüber dem UNESCO-Sekretariat und den anderen Mitgliedstaaten. Ihr Botschafter ist Stefan Krawielicki.

Sie bündelt und koordiniert zunächst die Arbeit der einzelnen Ressorts der Bundesregierung, stimmt diese mit den anderen Mitgliedern in der UNESCO ab und entwirft zusammen mit den jeweiligen internationalen Partnern aus dem Kreis der 195 Mitgliedsländer der UNESCO und im Dialog mit dem Sekretariat der UNESCO die Resolutionen, in denen die Arbeitsaufträge für die Organisation ausbuchstabiert und festgelegt werden.

Zu den  Aufgaben der Ständigen Vertretung als Mittler zwischen der Organisation und der Bundesregierung gehört in umgekehrter Richtung auch die aktive Teilnahme an den Sitzungen der Gremien der UNESCO, insbesondere der drei sogenannten “governing bodies“ (d.h. „Leitungsorgane“) Generalkonferenz, Exekutivrat und Sekretariat.

Sie trägt dabei die deutsche Sicht und die deutschen Argumente vor, damit diese in der Diskussion und in der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden. Diese Arbeit erfolgt in einer der sechs offiziellen Sprachen der Vereinten Nationen (Englisch, Französisch, Chinesisch, Russisch, Spanisch, Arabisch), zumeist auf englisch oder französisch. Über die Ergebnisse oder die Argumente der anderen Seiten unterrichtet sie die Ressorts der Bundesregierung.

Diese Berichterstattung erlaubt es der Bundesregierung, Entscheidungen auf der Grundlage kompetenter Information und Bewertung zu treffen. Je nach Thema werden sachkundige Experten in die Delegationen integriert, z.B. aus der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK), aus Ministerien oder Wissenschaft und Bildungsbereichen.

In die Berichterstattung und Analyse der Ständigen Vertretung fließen die Tätigkeiten und Kenntnisse einer Vielzahl von deutschen Experten,  Partnerorganisationen, Mittlerorganisationen, Nichtregierungsorganisationen (NRO) usw. ein, mit denen die Ständige Vertretung in unterschiedlichen Foren in fortwährendem Kontakt steht. Hierzu gehören Zusammenschlüsse der Partnerländer in Regionalgruppen oder in thematischen Gruppen, z.B. der Genfer Gruppe oder der Gruppe der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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