Aufgabe der UNESCO ist es, „durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Völkern in Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen“. Unter allen UN-Sonderorganisationen hat die UNESCO mit ihren fünf Hauptprogrammen für Bildung, Naturwissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften, Kultur sowie Kommunikation und Information das breiteste Aufgabenspektrum.
Mit einem Budget von 1,68 Milliarden Dollar für die beiden Jahre 2024 und 2025, davon 586 Millionen US-Dollar durch Mitgliedsbeiträge finanziert, setzt sie innovative Programme zur nachhaltigen Entwicklung in ihren Themenschwerpunkten um. Deutschland ist nach den USA, China und Japan der viertgrößte Beitragszahler der UNESCO.
Die UNESCO hat 194 Mitgliedstaaten. UNESCO-Generaldirektor ist seit November 2025 der Ägypter Khaled El-Enany. Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik DeutschlandExterner Link: vertritt deutsche Interessen gegenüber dem UNESCO-Sekretariat und den anderen Mitgliedstaaten. Botschafterin ist Kerstin Pürschel.
Zudem verfügt die UNESCO als einzige UN-Organisation über ein weltweites Netzwerk von Nationalkommissionen, derzeit genau 200 weltweit. In Deutschland ist die Deutsche UNESCO-Kommission die Schnittstelle zwischen Regierung, Zivilgesellschaft und der UNESCO und wirkt an der Ausgestaltung der deutschen UNESCO-Mitgliedschaft mit.








