Funde aus unseren Archiven von 1951 bis heute

Bände aus der Reihe "UNESCO heute" in einem Regal

Beitritt Deutschlands in die UNESCO

Man sieht den Kopfbereich eines Dokuments. Es handelt sich um den Antrag der Bundesrepublik Deutschlands zur Aufnahme in die UNESCO.

Aufnahme Deutschlands in die UNESCO - ein Schritt in die Weltgemeinschaft

Es war mehr als nur ein Beitrittsgesuch in die UNESCO: Mit dem Bekenntnis von Bundeskanzler Adenauer zur Kooperation in Fragen der Bildung, Wissenschaft und Kultur für den Frieden unternahm die Bundesrepublik einen wesentlichen Schritt in die Weltgemeinschaft.

Mitten im Geschehen: Momentaufnahmen aus 7,5 Jahrzehnten

Ein Foto von einer Kreuzung, im Hintergrund Gebäude und große Bäume

Köln, 1955 - Ein Tag in der Geschäftsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission

Jung und modern – so vermittelt sich die Deutsche UNESCO-Kommission in ihrem fünften Jahr. Gemeinsam mit dem jugendeigenen Verband „Junge Presse“ gibt die DUK den „Kleinen Kurier“ heraus, als Ergänzung zur deutschen Übersetzung des UNESCO-Periodikums „Courier“. Neben der Zusammenfassung aktueller internationaler UNESCO-Projekte werden auch Einblicke in die Arbeit der Geschäftsstelle in der Kölner Komödienstraße gegeben.

Eine Nahaufnahme eines Artikels in einer alten UNESCO-Publikation

Zehn Jahre UNESCO: Eine Bestandsaufnahme der Weltorganisation im Jahr 1957

Wo stand die UNESCO zehn Jahre nach ihrer Gründung? Mit dem Band "UNESCO. Purpose, Progress, Prospects" - legte die Organisation 1957 eine umfassende Bestandsaufnahme ihrer Arbeit vor. Die Analysen der beiden amerikanischen Autoren nehmen dabei auch die Rolle der Nationalkommissionen in den Blick.

Kundgebung der Deutschen UNESCO-Kommission im Plenarsaal des Bundeshauses in Bonn, 14.01.1952

„Diejenigen Menschen (...) zu verbinden (...), in denen ein Bedürfnis nach Recht und Gerechtigkeit, ein Sinn für Ordnung, Menschlichkeit und Freiheit, für Vernunft, für Treu und Glauben lebendig ist, ist die letzte und tiefste Aufgabe der UNESCO.“

Prof. Dr. Walter Erbe

Erster Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission bei der Kundgebung der Deutschen UNESCO-Kommission im Plenarsaal des Bundeshauses in Bonn, 14.01.1952

UNESCO-Nationalkommissionen im Wandel der Zeit

Schwarz-weiß Foto von Prof. Dr. Klaus Hüfner und Wolfgang Reuther in einem Konferenzsaal, vor ihnen auf dem Tisch ein Länderschild "Allemagne"

Wolfgang Reuther - Stationen eines Lebens in der UNESCO

Wolfgang Reuther war über nahezu vier Jahrzehnte in unterschiedlichen Funktionen für die UNESCO tätig – zunächst für die UNESCO-Kommission der DDR, später für die Deutsche UNESCO-Kommission, darüber hinaus als Leiter der UNESCO-Büros in Moskau, Amman, San José und für den Irak und zuletzt im UNESCO-Hauptquartier in Paris. Im Interview blickt er zurück auf deutsch-deutsche Zusammenarbeit und Wendezeit innerhalb der Nationalkommissionen und seinen langjährigen Einsatz für die Ziele der UNESCO.

Deutsch-Deutsche UNESCO-Kommissionen – Zeichen der Wiedervereinigung

Am 3. Oktober 1990 tritt die DDR zur Bundesrepublik Deutschland bei. Dadurch vereinigen sich auch die UNESCO-Kommission der DDR und die Deutsche UNESCO-Kommission, letztere übernimmt damit Projekte und Aufgaben in den neuen Bundesländern. Zu Symbolen Deutsch-Deutscher Arbeit in der UNESCO werden die Welterbestätten Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (Aufnahme 1990), Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg (1994) & Dessau-Wörlitzer Gartenreich (2000). Ihre Anträge reicht die DDR ein, zu Welterbe werden sie im vereinigten Deutschland. In den folgenden Jahrzehnten wachsen die UNESCO-Netzwerke stetig, in der Lausitz schließen sie sich zu dem Projekt „UNESCO 5 – Erbe der Lausitz“ zusammen.

Dokumente zur Vereinigung der beiden Nationalkommissionen aus dem Deutschen Bundesarchiv