Bürogeräusche
Jung und modern – so vermittelt sich die Deutsche UNESCO-Kommission in ihrem fünften Jahr. Gemeinsam mit dem jugendeigenen Verband „Junge Presse“ gibt sie den „Kleinen Kurier“ heraus, als Ergänzung zur deutschen Übersetzung des UNESCO-Periodikums „Courier“. Neben der Zusammenfassung aktueller internationaler UNESCO-Projekte werden auch Einblicke in die Arbeit der Geschäftsstelle in der Kölner Komödienstraße gegeben:
„Das Büro der Deutschen UNESCO-Kommission in Köln (…) macht gar keinen dienststellenmäßigen Eindruck. Es ist nicht groß. Der Generalsekretär, Dr. Wilhelm Platz, residiert in einem schönen modernen Raum mit einem Chagall-Bild und einem Selbstporträt von Käthe Kollwitz an den Wänden. (…) Die Referenten sind jung, kaum 30 Jahre alt, und der Büroton ist frisch und fröhlich.“
Mit einem Budget von 180.000 DM kann die Deutsche UNESCO-Kommission in den Fünfzigern vor allem vermitteln und informieren über Angebote Dritter, die der enormen Nachfrage nach internationaler Begegnung und Mobilität entsprechen können. Eine Tagung zur Kultur in der Erwachsenen Bildung im Rahmen der Ruhr-Festspiele galt es aber ebenso zu begleiten wie eine UNESCO-Wanderausstellung oder den Verleih des UNESCO-Films “Welt ohne Grenzen“. Der Reporter notiert ferner fünf Fachausschüsse: zum Schulbuch, zu den Neuphilologien, zur Volksbücherei, zur politischen Bildung und zum Liederbuch.

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