Kultur und Natur

Kulturelle Vielfalt in Deutschland

Schutz und Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen sind in Deutschland eine  Grundlage der Kulturpolitik des Bundes, der Länder und der Kommunen. Sie sind im System der Kulturförderung in Deutschland strukturell angelegt und fördern Partizipation zivilgesellschaftlicher Akteure auf allen Ebenen.

Der kulturelle Reichtum Deutschlands basiert auch auf den vielfältigen, historisch gewachse­nen Kulturlandschaften in den verschiedenen Regionen. Im internationalen Vergleich verfügt Deutschland über ein besonders dichtes Netz an öffentlich geförderten Kultureinrichtungen und über hochkarätige, in die Breite gehende und internationale Kulturangebote, nicht nur in städti­schen Ballungsräumen, sondern auch in kleineren Städten und in ländlichen Räumen.

Deutschland gehörte zu den Mitinitiatoren des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, um diese Prinzipien öffentlich geförder­ter Kulturpolitik unter den Bedingungen fortschreitender Handelsliberalisierung auch interna­tional zu verankern. Übergreifendes Ziel ist es, die freie Entfaltung von Kunst und Kultur zu gewährleisten und al­len Bürgerinnen und Bürgern Zugang hierzu zu ermöglichen.

Kulturelle Vielfalt in Deutschland

Bundesweite Koalition Kulturelle Vielfalt

Zur Ausformulierung der deutschen Position zum Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen hat die Deutsche UNESCO-Kommission in Kooperation mit der Zivilgesellschaft Anfang 2004 die Bundesweite Koalition Kulturelle Vielfalt gegründet. Diese begleitet seitdem die Arbeit an dem UNESCO-Übereinkommen in Deutschland.
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UNESCO Creative City Mannheim, International Jazz Day

Kulturelle Vielfalt

Die Deutsche UNESCO-Kommission als nationale Kontaktstelle

Als nationale Kontaktstelle gestaltet die Deutsche UNESCO-Kommission auf der Basis ihrer satzungsgemäßen Aufgaben die Fortentwicklung der Umsetzungspraxis des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen aktiv mit.
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Kulturelle Vielfalt in Deutschland

Umsetzung der UNESCO Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in und durch Deutschland

Alle vier Jahre informieren die Vertragsstaaten mit einem Staatenbericht über aktuelle, innovative und wirkungsvolle kultur- und medienpolitische Maßnahmen, die sie im In- und Ausland zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen durchführen. Die Staatenberichte ermöglichen den Austausch von Erfahrungen und tragen so zur Umsetzung der Konvention bei.
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Kultur und Natur

Das UNESCO Creative Cities Netzwerk - Kreativstädte weltweit und in Deutschland

Das UNESCO-Programm "Creative Cities" vernetzt weltweit Städte, die Erfahrungen, Strategien, Ideen und modellhafte Praxis im Bereich zeitgenössischer Kunst und Kultur, einschließlich der Kulturwirtschaft, austauschen wollen. Mitglieder des Netzwerks sind Exzellenz-Zentren in einem der sieben Bereiche Film, Musik, Design, Gastronomie, Medienkunst, Handwerk oder Literatur.
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Kulturelle Vielfalt in Deutschland

Kulturelle Bildung

Kulturelle Bildung schafft Zugänge zu Kunst und Kultur und ermöglicht eine Auseinandersetzung mit kulturellem Erbe, kultureller Identität und kultureller Vielfalt. Sie ist ein Schlüsselfaktor für kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe und Integration, aber auch für eine kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Konflikten unserer Welt.
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Kulturelle Vielfalt

Unser Beitrag

Die Deutsche UNESCO-Kommission ist die Schnittstelle zwischen Staat, Wissenschaft und Zivilgesellschaft für das UNESCO-Kulturprogramm in Deutschland. Sie berät die Bundesregierung und die übrigen zuständigen Stellen in UNESCO-Fragen, wirkt an der Umsetzung des UNESCO-Kulturprogramms in Deutschland mit, informiert die Öffentlichkeit über die Arbeit der UNESCO im Kulturbereich...
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 KV unesco-konferenz_c unesco.jpg

Kulturelle Vielfalt

Die UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Die UNESCO-Generalkonferenz hat am 20. Oktober 2005 das "Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" verabschiedet. Das Übereinkommen schafft eine völkerrechtlich verbindliche Grundlage für das Recht aller Staaten auf eigenständige Kulturpolitik. Die Konvention trat am 18. März 2007 in Kraft.
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