Nationaler Preis - Bildung für nachhaltige Entwicklung 2022

Lernen zu handeln und unsere Gesellschaft aktiv zu gestalten – das ist der Kern von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Hervorragendes Engagement für BNE fördern das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission ab sofort mit dem Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Was und wie müssen wir lernen, um unseren Planeten zu erhalten und lebenswert zu gestalten? Wie können wir Lernende zu transformativem Handeln ermutigen, bevor es zu spät ist, die Zukunft neu zu gestalten? Vielfältige Initiativen und Institutionen haben hierauf bereits exzellente und innovative Antworten: Sie gestalten die Bildung für morgen schon heute und tragen sie in die Gesellschaft. Sie leisten einen Transfer und setzen sich in ihrer gesamten Struktur für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung ein.

Um ihre besonderen Ideen und Konzepte in der Praxis zu fördern, vergeben die Deutsche UNESCO-Kommission und das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab 2022 den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die diesjährige Preisverleihung wird am 18. Mai in Berlin stattfinden. Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es auf dem BNE-Portal.

Die Jury

Walter Hirche

Minister a.D. Walter Hirche ist seit 1969 Mitglied und war von 2002 bis 2014 Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission. Des Weiteren war er Wirtschaftsminister in Niedersachsen, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium sowie lange Jahre Vorsitzender der niedersächsischen FDP. Von 2010 bis 2016 war er Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung.

Dr. Thomas Greiner

Dr. Thomas Greiner ist Leiter der Unterabteilung 33 im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im Rahmen seiner Arbeit als Unterabteilungsleiter befasst er sich mit allen Aspekten des lebensbegleitenden Lernens sowie der Bildung in Regionen. Seit vielen Jahren begleitet er im BMBF die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans BNE in Deutschland.

Fabian Ernstberger

Fabian Ernstberger engagiert sich ehrenamtlich für die Beteiligung der Jugend in der Politik und bringt als Juror somit die Expertise der Jugend ein. Er ist gelernter Bankkaufmann und engagiert sich in vielen politischen Gremien, als Mitglied der Nationalen Plattform, des Forums Berufliche Bildung und der AG BNE & Digitalisierung sowie als Abgeordneter des youpaN. Darüber hinaus ist er Mitglied des Jungen Forums der Deutschen UNESCO-Kommission.

Ralph Caspers

Ralph Caspers ist als Fernsehmoderator und Autor bekannt und moderiert seit 1999 „Die Sendung mit der Maus“ sowie die Sendungen „Wissen macht Ah!“ und „Quarks“. Seit 2004 hat er zudem zahlreiche Sach- und Kinderbücher veröffentlicht. Er ist Botschafter der UN-Dekade Biologische Vielfalt und des Umweltzeichens Blauer Engel. 2019 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein Engagement in der Bildung.

Tatjana Hübner

Tatjana Hübner ist Vorstandmitglied beim Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO). Darüber hinaus leitet sie das Projekt „Die Zukunft des Eine Welt-Engagements in NRW“ des Eine Welt Netz NRW e. V. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Umweltbildung und der Entwicklungspolitik sowie dem Globalen Lernen. Im Rahmen ihrer Jurymitgliedschaft wird sie diese Expertise mit einbringen.

Peter Spiegel

Peter Spiegel ist ein deutscher Zukunftsforscher, Sachbuchautor und Unternehmensgründer. Er ist Initiator und Leiter des Think-&-Do-Tanks „WeQ Institute“ sowie Initiator und Mitgründer der „WeQ Foundation“. Als Generalsekretär des Club of Budapest International arbeitete er u.a. mit Persönlichkeiten wie dem Dalai Lama, Nelson Mandela und Michail Gorbatschow zusammen.

Dr. Meike Gebhard

Dr. Meike Gebhard ist promovierte Umweltökonomin. Seit 2008 ist sie Geschäftsführerin von Utopia.de und wurde 2018 für den Aufbau dieser führenden Nachhaltigkeitsplattform mit dem Publikumspreis des Umweltmedienpreises ausgezeichnet. Sie ist zudem Expertin in den Bereichen Nachhaltigkeitsstrategie und digitale Verbraucherkommunikation und bringt diese Expertise als Jurorin mit ein.