Kultur und Natur

Welterbe

1.154 UNESCO-Welterbestätten in 167 Ländern weltweit machen die Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar. 51 von ihnen befinden sich in Deutschland, darunter zehn grenzüberschreitende oder transnationale Stätten.

UNESCO-Welterbestätten

denkmal Leipzig 2022

Am 24. November veranstaltet die Deutsche UNESCO-Kommision mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, dem Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung, ICOMOS Deutschland und dem Institute Heritage Studies die Tagung „Welt.Erbe.Klima – Welterbe-Bildung für eine klimabewusste nachhaltige Entwicklung“

Am 25. November findet die Konferenz „Baudenkmale in Konflikten und Katastrophen – Prävention/Intervention/Nachsorge“ statt.

Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener Kulturen, materielle Spuren von Begegnungen und Austausch, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Ihnen gemeinsam ist ihr außergewöhnlicher universeller Wert, also ihre Bedeutung nicht nur für nationale oder lokale Gemeinschaften, sondern für die gesamte Menschheit.

Als interkulturelle Lernorte machen sie die Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar und tragen zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft bei. Der Schutz und nachhaltige Erhalt dieser Stätten liegt deshalb in der Verantwortung der gesamten Völkergemeinschaft. Er wird durch die Anwendung des für die Kulturpolitik und den Naturschutz zentralen Instruments – der UNESCO-Welterbekonvention aus dem Jahr 1972 – sichergestellt.

Erklärvideo: UNESCO-Welterbe in Deutschland
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