
Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet: Die Gewinnerinnen und Gewinner stehen fest
Mehr als 300 Hobbyfotografinnen und -fotografen aus ganz Deutschland haben sich am siebten gemeinsamen Fotowettbewerb der Deutschen UNESCO-Kommission und des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland beteiligt. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ waren Fotografiebegeisterte eingeladen, ihre persönlichen Perspektiven auf die UNESCO-Welterbestätten in Deutschland einzureichen. Aus rund 300 Beiträgen kürte die Jury nun drei Gewinnerfotos und vergab zusätzlich einen Sonderpreis. Die prämierten Arbeiten zeigen auf besondere Weise, wie Welterbe Menschen, Zeiten und Themen miteinander verbindet.
1. Platz: „Kulturbollwerk“
Den ersten Platz vergibt die Jury an Johannes Bruchhof für „Kulturbollwerk“. Die außergewöhnliche Perspektive aus dem Heißluftballon eröffnet einen seltenen Blick auf die Welterbestätte Oberes Mittelrheintal und verbindet Kultur- und Naturlandschaft zu einem eindrucksvollen Panorama. Ballons, Menschen und die Veranstaltung im Tal machen zugleich sichtbar, wie lebendig Welterbe heute erlebt wird.


2. Platz: „Straßenbahn vor dem Bremer Rathaus“
Auf den zweiten Platz wählte die Jury Daniel Seinsches Langzeitbelichtung „Straßenbahn vor dem Bremer Rathaus“. Besonders stark ist das spannungsvolle Zusammenspiel von Stillstand und Bewegung: Dem altehrwürdigen Rathaus steht die leuchtende Dynamik der vorbeifahrenden Straßenbahn gegenüber. Die präzise komponierte Aufnahme verbindet so auf überraschende Weise historisches Erbe und modernes Stadtleben, Vergangenheit und Gegenwart.
3. Platz: „Begegnungen am Fluss“
Hazel Davidson belegt mit „Begegnungen am Fluss“ den dritten Platz. Das Stadtmodell Regensburgs im Vordergrund, die Donau und die Steinerne Brücke im Hintergrund sowie die Menschen dazwischen fügen sich zu einem vielschichtigen Gesamtbild. Die Jury würdigt insbesondere, wie selbstverständlich die Aufnahme die Welterbestätte Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof als lebendigen Begegnungsort und Teil des Alltags zeigt.


Sonderpreis: „Frieden durch Verständigung“
Der Sonderpreis geht an Adeline Auingers Bildgeschichte „Frieden durch Verständigung“, entstanden vor der Kulisse der Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl. Mit ihrer eindringlichen und zeitgemäßen Auseinandersetzung mit Frieden und Völkerverständigung setzt die Arbeit einen besonderen inhaltlichen Akzent. Sie zeigt, wie junge Menschen Welterbe zum Ausgangspunkt nehmen, um über aktuelle gesellschaftliche Fragen nachzudenken – und welche Bedeutung Hinsehen, Zuhören und die eigene Stimme für gegenseitiges Verständnis haben.
Die vier ausgezeichneten Beiträge stehen beispielhaft für die Vielfalt der insgesamt 55 UNESCO-Welterbestätten in Deutschland. Mit authentischen Momenten, ungewöhnlichen Blickwinkeln und starken Bildideen vermitteln sie neue Eindrücke von den Kultur- und Naturstätten und unterstreichen deren unschätzbaren Wert. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten eine Tasche mit Geschenken von Welterbestätten in Deutschland.
Alle eingereichten Fotobeiträge sind auf der Website des UNESCO-WelterbetagesExterner Link: zu sehen.

