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Fakten

Die h-Moll-Messe steht für die außerordentliche Kompositionskunst Bachs. Das Manuskript entstand 1748/1749 kurz vor seinem Tod. Es hat einen Umfang von 99 Seiten. Als eines seiner bekanntesten Werke hat es auch 250 Jahre nach seiner Entstehung weiterhin großen Einfluss. Bachs Kompositionen sind zum größten Teil autographisch überliefert, da Bachs Musik zu seinen Lebzeiten kaum gedruckt wurde. Umso wichtiger ist die Überlieferung in Handschriften, insbesondere in seinen Eigenschriften.

Ein besonderer Aspekt seiner Komposition gilt dem Parodieverfahren, das heißt Teile aus anderen Vokalwerken wurden übernommen und zu einem künstlerisch homogenen Ganzen zusammengeführt. Bach verwendete in seiner Messe historische und moderne Satzarten, Formen und Kompositionstechniken. Die Auseinandersetzung mit tradierten Mustern einerseits und die Verwendung von modernen Satztechniken andererseits, macht die h-Moll-Messe zu einer außergewöhnlichen Komposition.

Publikationen

Man sieht eine Seite der Münchner Handschrift des Babylonischen Talmud.

Neben der Hebräischen Bibel ist der Talmud die zweite textliche Grundlage des Judentums. Dieses Kompendium von Kommentaren zur Torah, von…

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