Kultur und Natur

Welterbe in Deutschland

42 Natur- und Kulturerbestätten in Deutschland sind in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben. Unter ihnen finden sich architektonische und künstlerische Meisterwerke, vielfältige Kulturlandschaften und Parks, einzigartige Naturgebiete und Zeugnisse gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen. In ihrer Gesamtheit zeugen sie von der Vielfalt des Natur- und Kulturerbes in Deutschland.

Das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt, die Welterbekonvention, basiert auf dem Prinzip, dass „Teile des Kultur- und Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen“ (Präambel der Welterbekonvention, 1972). Dies ist die gemeinsame Aufgabe der gesamten Staatengemeinschaft. Dabei kommt den Vertragsstaaten auf Grund ihrer völkerrechtlichen Souveränität eine herausgehobene Rolle beim Schutz und Erhalt der auf ihrem Territorium liegenden Welterbestätten zu.

Welterbestätten in Deutschland

Vom Aachener Dom zu den Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb – die in Deutschland liegenden Welterbestätten sind ebenso vielfältig in ihrer Art wie in ihrer geographischen Verteilung. Einzelne Bauwerke gehören ebenso dazu wie Gebäudeensemble, archäologische Stätten, Stadtbereiche, Kulturlandschaften und Naturgebiete. weiterlesen

Welterbe-Akteure in Deutschland

In Deutschland sind diverse Akteure für Erfassung, Schutz und Erhalt, Vermittlung und Präsentation der Welterbestätten zuständig. So sind beispielsweise Bundesministerien und Länderbehörden, kommunale Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Akteure, sowie die Deutsche UNESCO-Kommission mit dem UNESCO-Welterbe befasst. weiterlesen

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Abu Simbel - internationale Kampagne zum Schutz der Tempel

Kultur und Natur

Welterbe weltweit

Die Pyramiden in Memphis und seiner Nekropole in Ägypten, das Great Barrier Reef in Australien, der Nationalpark Serengeti in Tansania, die Kirchen von Chiloé in Chile oder die Werke des Architekten Le Corbusier auf fünf Kontinenten – sie alle sind einzigartige Orte und machen unser gemeinsames Erbe aus.
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Vogelherdhöhle (Innenansicht)

Kultur und Natur

Welterbe werden

Grundidee der Welterbekonvention und der aus ihr resultierenden Welterbeliste ist es, Natur- und Kulturerbestätten von außergewöhnlichem universellem Wert für die gesamte Weltgemeinschaft zu bewahren. Das Nominierungsverfahren umfasst nationale Vorschlagslisten, Nominierungsanträge, Evaluierungen und letztlich eine Entscheidung durch das Welterbekomitee.
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