Kultur und Natur

Geoparks

UNESCO-Geoparks sind Regionen mit bedeutenden Fossilfundstellen, Höhlen, Bergwerken oder Felsformationen. Sie laden ein, auf den Spuren der Vergangenheit den Planeten Erde und die Bedingungen des Lebens besser zu verstehen. Als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung arbeiten sie an tragfähigen Zukunftsoptionen für die Landschaft der Region und greifen globale gesellschaftliche Herausforderungen auf, wie die Endlichkeit natürlicher (vor allem geologischer) Ressourcen und den Klimawandel.

140 UNESCO-Geoparks in 38 Staaten gibt es weltweit, sechs davon in Deutschland (Stand Mai 2018). Ihre Aufgaben sind vielfältig: Sie erhalten geowissenschaftliches Erbe von internationaler Bedeutung für die Zukunft. Durch Bildung, Schutz und Moderation einer zukunftsfähigen Entwicklung ihrer Region machen UNESCO-Geoparks das Erbe ihrer Landschaft für Besucherinnen und Besucher wie auch die lokale Bevölkerung zu einem Erlebnis. Sie arbeiten weltweit eng zusammen, um auch in anderen Staaten Erdgeschichte erfahrbar zu machen und die Zukunft dort nachhaltig zu gestalten.

Modellregionen für nachhaltige Entwicklung: UNESCO-Geoparks

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Geoparks in Deutschland

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