Der Internationale Projekttag der UNESCO‑Projektschulen findet seit 1996 alle zwei Jahre am 26. April, dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, statt. Er markiert eine erfolgreiche Tradition des Netzwerks der UNESCO Projektschulen in Deutschland. 2026 feiert der UNESCO-Projekttag sein dreißigjähriges Bestehen. Im Laufe der Zeit haben Millionen von Schülerinnen und Schülern sowie zehntausende Lehrkräfte den UNESCO-Projekttag zum Einsatz für eine Kultur des Friedens und eine nachhaltige Entwicklung genutzt. 

Anlässlich des UNESCO‑Projekttags 2026 gestalten UNESCO‑Projektschulen bundesweit Projekttage und Aktivitäten, die das Überwinden von Grenzen in den Mittelpunkt stellen – vor Ort, in Zeit und Raum, lokal und global. Im Fokus steht dabei das Engagement für die Ziele und Werte der UNESCO, insbesondere für Frieden, Demokratie, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung. Ausgangspunkt vielfältiger Projekte sind die Ideen, Wünsche und Perspektiven der Schülerinnen und Schüler. Unterschiedliche Lernformate und Aktivitäten zeigen, wie Schule als Lern‑ und Lebensort Grenzen öffnen, Perspektiven erweitern und gesellschaftliche Verantwortung fördern kann. Der UNESCO‑Projekttag bietet damit Raum für kreatives, fächerübergreifendes und zukunftsorientiertes Lernen.

Ein wichtiges Element der Aktivitäten ist die Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungsinitiativen und Lernorten. Sie trägt dazu bei, die Grenzen von Schul‑ und Klassenräumen sowohl symbolisch als auch ganz konkret zu öffnen und Schülerinnen und Schülern authentische Zugänge zu historischen, politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen zu ermöglichen.

Gemeinsame Initiative der UNESCO-Projektschulen und Arolsen Archives für #everynamecounts

UNESCO‑Projektschulen beteiligen sich aktuell deutschlandweit an der digitalen Erinnerungsarbeit  #everynamecountsExterner Link: der Arolsen ArchivesExterner Link:. Durch die Mitarbeit an der Digitalisierung von Fragebögen, die Überlebende des Konzentrationslagers Buchenwald unmittelbar nach ihrer Befreiung ausfüllten, sowie weiterer Akten der im Nationalsozialismus Verfolgten, setzen sich die Schulgemeinschaften aktiv für eine lebendige Erinnerungskultur ein.

Die Arbeit zur Digitalisierung der Archivdokumente stärkt zugleich internationale Verständigung, Vielfalt und demokratische Werte. Die Unterlagen sind in der Regel gut lesbar und eignen sich daher besonders für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern der Mittel‑ und Oberstufe. Ob im Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften oder in offenen Lernformaten – jede Mitwirkung leistet einen wertvollen Beitrag.

Die Pressemitteilung über die Initiative der UNESCO-Projektschulen und Arolsen Archives findet sich hier.Externer Link:

Näheres zu dem UNESCO-Projekttag 2026, einzelnen Aktionen und Projekten können Sie auf der folgenden Seite abrufen: Internationale Projekttage.

Gruppenbild des Global Symposium Transforming futures: Enhancing practice for ESD for 2030  through action research vom 19. – 21. Januar 2026 in Bukarest
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Konferenz zu globalem BNE-Projekt der UNESCO in Bukarest

UNESCO-Symposium in Bukarest stärkt : Internationaler Austausch zu drei neuen Handreichungen von Autorinnen und Autoren aus UNESCO-Lehrstühlen

Logo der Deutschen UNESCO-Kommission
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Nachruf auf Prof. Dr. Klaus Hüfner

Ehrenmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission von 1998 bis 2002

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