Timm Nikolaus Schulze
Pressesprecher
Deutsche UNESCO-Kommission
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Vor 75 Jahren ist Deutschland als Mitglied in die UNESCO aufgenommen worden, im selben Jahr wurde die Deutsche UNESCO-Kommission gegründet. Anlässlich dieses doppelten Jubiläums richten die Deutsche UNESCO-Kommission und das Auswärtige Amt unter dem Motto „Mit der UNESCO für den Frieden. Engagement seit 75 Jahren“ am Dienstag, 2. Juni, um 18 Uhr eine Festveranstaltung in der James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel aus. Erwartet werden unter anderem der neue UNESCO-Generaldirektor Prof. Dr. Khaled El-Enany und Bundesbildungsministerin Karin Prien.
Gemeinsam blicken wir auf die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zurück und nach vorn auf die Aufgaben für die Zukunft. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Instrumente, Werte und Ziele der UNESCO in Zeiten einer zunehmend von Krisen und Spannungen geprägten Weltlage wirksam eingesetzt werden können. Khaled El-Enany stellt als UNESCO-Generaldirektor erstmals sein Konzept „UNESCO for the people“ in Deutschland vor. Die Schauspielerin Johanna Wokalek eröffnet die Veranstaltung mit einer Lesung.
Am Folgetag kommt die Mitgliederversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission in Berlin zusammen. Sie wird unter anderem das Präsidium, den Vorstand und die Mitglieder der Kommission wählen.
Dienstag, 2. Juni 2026, 18.00 bis 19.30 Uhr
Einlass ab 17.30 Uhr
James-Simon-Galerie, Bodestraße 1, 10178 Berlin
Die Veranstaltung ist für Medien zugänglich, Bildberichterstattung möglich. Medienvertreterinnen und -vertreter melden sich bitte bis zum 28. Mai 2026 an über presse@unesco.de.
Lesung
Johanna Wokalek
Begrüßung
Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
Dr. Géza Andreas von Geyr, Staatssekretär im Auswärtigen Amt
Gero Dimter, Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Reden
Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Prof. Dr. Khaled El-Enany, Generaldirektor der UNESCO
Musikalische Beiträge
UNESCO-Projektschule Sophie-Scholl-Schule, Berlin
Hassan Elmalik
Moderation
Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission
Im Juli 1951 wurde Deutschland der 64. Mitgliedstaat der UNESCO. Die UNESCO war einer der frühesten internationalen Räume, in denen die Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg für neues Vertrauen werben konnte und neue Verantwortung in der Weltgemeinschaft übernehmen durfte. Die Mitgliedschaft ist bis heute ein Bekenntnis zu einer friedensorientierten internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Kultur, Wissenschaft und Kommunikation.
Die weltweit 200 UNESCO-Nationalkommissionen sind die zentrale Schnittstelle zwischen der UN-Sonderorganisation, den Regierungen und der Zivilgesellschaft ihrer Mitgliedstaaten. Mit Deutschlands Mitgliedschaft ging 1951 die Gründung der Deutschen UNESCO-Kommission einher – als multilaterale Mittlerorganisation und Verbindung zwischen der UNESCO sowie der Politik und der Zivilgesellschaft in Deutschland. Zu ihren bis zu 114 Mitgliedern gehören Vertreterinnen und Vertreter wissenschaftlicher Institutionen, von Verbänden und der Zivilgesellschaft, Abgeordnete des Bundestages sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz.
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