
Internationale UNESCO-Lehrstuhlkonferenz 2026: Bridging the Gap between Theory and Practice of the SDGs
Unter dem Titel „International Cooperation in Higher Education and TVET – Bridging the Gap between Theory and Practice of the SDGs“ brachte die Konferenz Teilnehmende von UNESCO-Lehrstühlen, darunter zahlreiche Nachwuchsforschende, mit institutionellen Partnern, insbesondere aus der Berufsbildung, zum Beispiel Fachleute aus UNESCO-UNEVOC-Zentren, sowie Expertinnen und Experten aus der Praxis zusammen. In Keynotes und Workshops diskutierten sie aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze rund um nachhaltige Entwicklung. Dabei stand stets die Frage im Vordergrund, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in gesellschaftliche und institutionelle Praxis übersetzt werden können.
Ein Blick auf das Programm dieser Konferenz zeigt die bemerkenswerte Vielfalt an Perspektiven und Ansätzen, die das UNESCO-Lehrstuhlnetzwerk auszeichnet: Themen wie Digitalisierung und Innovation in der Bildung, nachhaltige Stadtentwicklung, Wassermanagement, kulturelles Erbe, Kreislaufwirtschaft und die Zukunft der beruflichen Bildung standen auf der Agenda.


In seinem Grußwort betonte Prof. Dr. Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission, die besondere Rolle der UNESCO-Lehrstühle als globale Wissensnetzwerke. Angesichts zunehmend komplexer und miteinander verflochtener Herausforderungen seien internationale Kooperationen sowie der wissenschaftliche Austausch über Länder-, Disziplinen- und Generationengrenzen hinweg unverzichtbar. Die große internationale Beteiligung und die Vielfalt der vertretenen Perspektiven zeigten eindrucksvoll, welches Potenzial im UNESCO-Lehrstuhlprogramm für die Förderung nachhaltiger Entwicklung, internationaler Wissenschaftskooperation und Bildung liegt.
Neben dem fachlichen Programm bot die Konferenz zahlreiche Gelegenheiten zur Vernetzung und Raum zur Entwicklung neuer Kooperationen. Damit knüpfte die vierte internationale UNESCO-Lehrstuhlkonferenz an die erfolgreichen vorherigen Konferenzen an den UNESCO-Lehrstühlen in Wuppertal, Jena und Lüneburg an und unterstrich die Bedeutung des internationalen UNESCO-Lehrstuhlnetzwerks als Plattform für gemeinsame wissenschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung.