Deutsch-ukrainisches Begegnungsprogramm an UNESCO-Projektschule in Hannover
Am 12. September besucht die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Maria Böhmer die Bismarckschule Hannover, wo sie sich mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften aus der Ukraine trifft. Die UNESCO-Projektschule in Niedersachsens Landeshauptstadt beteiligt sich derzeit am Recreation-Projekt der Kommission und ist Gastgeberin für 14 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte des Naturwissenschaftlichen Lyzeums der Region Tschernihiw.
Das Recreation-Projekt ermöglicht Jugendlichen aus der Ukraine dreiwöchige Erholungsaufenthalte in Deutschland. Die gastgebenden UNESCO-Projektschulen richten Begegnungsprogramme aus und arbeiten dafür unter anderem mit Erlebnispädagogen, Künstlerinnen und außerschulischen Lernorten zusammen. Gemeinsam realisieren die deutschen und ukrainischen Jugendlichen Projekte im Bereich der kulturellen Bildung. Bis Jahresende besuchen in diesem Rahmen 200 ukrainische Jugendliche und ihre Lehrkräfte Deutschland.
Die Veranstaltung ist presseöffentlich.
Zeit und Ort
Dienstag, 12. September 2023
11.30 bis 12.30 Uhr
Aula der Bismarckschule, An der Bismarckschule 5, 30173 Hannover
Anmeldung
Die Veranstaltung ist presseöffentlich. Um Anmeldung bis zum 11. September 2023 wird gebeten per E-Mail an presse(at)unesco.de.
Ablauf
Begrüßung
Heinrich Frommeyer, Leiter Bismarckschule Hannover
Gespräch
Nataliia Nudha (Tschernihiw), Liudmyla Ushakova (Tschernihiw) und Nina Kossack (Hannover), Lehrkräfte des Recreation-Projekts
Adis Ahmetović, Mitglied des Deutschen Bundestags
Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
Dialog und Berichte der Schülerinnen und Schüler der deutschen und ukrainischen UNESCO-Projektschulen
Gruppenfoto und Empfang
Hintergrund
Das Recreation-Programm wird vom Auswärtigen Amt und der Hertie-Stiftung gefördert. Deutschlandweit nehmen bislang 13 UNESCO-Projektschulen teil. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der ukrainischen UNESCO-Kommission realisiert. Das Programm wird durch die Bundeskoordination der Projektschulen geleitet, die bei der Deutschen UNESCO-Kommission angesiedelt ist, und vom UNESCO-Lehrstuhl für Kulturelle Bildung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie dem Kölner Zentrum für Trauma- und Konfliktmanagement beraten.
Das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Deutschland besteht aus 300 Schulen und Bildungseinrichtungen. Darin sind alle Schultypen und Bundesländer vertreten. Ihre Schwerpunkte sind Demokratie- und Menschenrechtsbildung, interkulturelles Lernen, Welterbebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Global Citizenship Education sowie Chancen und Risiken des digitalen Zeitalters. Sie tragen damit zur Umsetzung der Agenda Bildung 2030 bei. UNESCO-Projektschulen verankern in ihrem Leitbild, im Schulalltag und ihrer pädagogischen Arbeit die Ziele und Werte der UNESCO. Sie arbeiten eng zusammen und profitieren vom weltweiten Austausch mit über 12.000 Bildungseinrichtungen in mehr als 180 Ländern.
Weitere Informationen
UNESCO-ProjektschulenExterner Link:
Bismarckschule HannoverExterner Link:
Naturwissenschaftlichen Lyzeums der Region TschernihiwExterner Link:
Pressekontakt
Timm Nikolaus Schulze
Pressesprecher
Deutsche UNESCO-Kommission
Telefon: +49 228 604 97-142
E-Mail: schulze(at)unesco.de
Peter Martin
Stellvertretender Pressesprecher
Deutsche UNESCO-Kommission
Telefon: +49 30 80 20 20-310
E-Mail: martin(at)unesco.de