Kultur und Natur

Welterbe weltweit

Die Pyramiden in Memphis und seiner Nekropole in Ägypten, das Great Barrier Reef in Australien, der Nationalpark Serengeti in Tansania, die Kirchen von Chiloé in Chile oder die Werke des Architekten Le Corbusier auf fünf Kontinenten – sie alle sind einzigartige Orte und machen unser gemeinsames Erbe aus.

UNESCO-Welterbestätten

1.092 Welterbestätten weltweit in 167 Ländern - 44 davon in Deutschland.

Übersicht Welterbestätten weltweit

Die UNESCO-Welterbekonvention basiert auf dem Prinzip der internationalen Solidarität zum Schutz und Erhalt des Natur- und Kulturerbes von außergewöhnlichem universellen Wert. Der Schutz der Welterbestätten weltweit liegt in der Verantwortung der gesamten Menschheit. 

Die Grundlagen der Welterbekonvention wurden unter anderem durch eine beeindruckende Solidaritätskampagne zur Rettung der Tempel von Abu Simbel gelegt. Unter der Leitung der UNESCO wurden diese 1964 vor der Überflutung infolge des Baus des Assuan-Staudamms gerettet.

Über den völkerverbindenden Ansatz zum Schutz des Welterbes sollen interkulturelle Verständigung und letztlich der weltweite Frieden gefördert werden. Gelebt wird diese internationale Solidarität in besonderem Maße in und an den grenzüberschreitenden und transnationalen Welterbestätten.

Welterbeliste

Seit den ersten Eintragungen 1978 wurden bis heute 1.092 Kultur- und Naturstätten weltweit in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Stätten sind von außergewöhnlichem universellen Wert für die Menschheit und umfassen einzigartige Baudenkmäler und Stadtensembles ebenso wie herausragende Naturgebiete und Ökosysteme. Über die Eintragung von Stätten in die Liste entscheidet jährlich das zwischenstaatliche UNESCO-Welterbekomitee.

Die Welterbekonvention

Die UNESCO-Welterbekonvention ist eines der erfolgreichsten internationalen Schutzinstrumente für Natur- und Kulturerbe weltweit. Sie wurde am 16. November 1972 von den Mitgliedstaaten der UNESCO verabschiedet. Der Konvention sind 193 Staaten beigetreten. Für ihre Umsetzung stützt sich die UNESCO auf eine Vielzahl staatlicher und nicht-staatlicher Akteure. 

Globale Strategie für eine vielfältigere Welterbeliste

Besonders wichtig für die Umsetzung der Welterbekonvention ist seit 1994 die Globale Strategie für eine repräsentative, ausgewogene und glaubwürdige Welterbeliste. Die Welterbeliste soll die Vielfalt des kulturellen Erbes aller Menschen und den Reichtum des Naturerbes auf allen Kontinenten widerspiegeln. Die Globale Strategie zeigt Maßnahmen auf, wie dies durch gemeinsame Anstrengung gelingen kann.

Grenzüberschreitendes Welterbe

Gemeinsam schützen – dies ist die Grundidee der Welterbekonvention von 1972. Nirgendwo sonst wird die internationale Kooperation so gelebt wie in den  grenzüberschreitenden und transnationalen Welterbestätten weltweit. Als Vorreiter der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bieten diese Stätten besondere Herausforderungen und Chancen. weiterlesen

Welterbe-Akteure weltweit

Für den Schutz und Erhalt des Kultur- und Naturerbes der Welt setzen sich international verschiedene Akteure ein. Hierzu zählen unter anderem die UNESCO, die Vertragsstaaten sowie internationale Beraterorganisationen. weiterlesen

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