Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen: Teilen Sie Ihre persönliche UNESCO-Geschichte und tragen Sie sich in das Gästebuch ein.

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Fabian Ernstberger

Mitglied der Deutschen UNESCO Kommission; freier Moderator, Autor und Speaker |

75 Jahre Deutsche UNESCO-Kommission bedeuten 75 Jahre Einsatz für Bildung, kulturellen Dialog und internationale Verständigung. Gerade junge Menschen zeigen heute, wie wichtig diese Werte sind. Sie engagieren sich für Demokratie, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt – lokal und global vernetzt. Die UNESCO schafft Räume, in denen Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen möglich werden. In einer Zeit von Krisen, Polarisierung und digitalen Umbrüchen ist das wichtiger denn je. Junge Menschen sind dabei nicht nur die Zukunft, sondern bereits heute aktive Mitgestalterinnen und Mitgestalter einer offenen und friedlichen Gesellschaft. Dafür braucht es weiterhin Mut, Zusammenarbeit und Orte, an denen Vielfalt als Stärke verstanden wird. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Anette Stein

Director Bildung und Next Generation, Bertelsmann Stiftung |

Die deutsche UNESCO-Kommission engagiert sich für ein weltweites Recht auf gute frühkindliche Bildung und hat dabei auch Verbesserungen innerhalb unseres Landes im Blick. Kurz nach meiner Berufung in den Fachausschuss Bildung durfte ich an einer Resolution für Deutschland mitwirken. Der Appell von 2009 und der Global Report von 2024 sind noch aktuell. Danke an das Team um Lutz Möller und Barbara Malina und viel Erfolg für die Zukunft. Es bleibt viel zu tun, gerade in Zeiten, in denen die Rechte von Kindern und Jugendlichen eingeschränkt werden.

Georg Salditt

Bereichsleiter Bildung Stiftung IBZ St. Marienthal |

Sehr gerne denke ich an die Zeit zurück, wo wir als kleine Stiftung zusammen mit dem Kultusministerium und der Landesstiftung den Freistaat Sachsen beim Runden Tisch der UN Dekade vertreten durften. Als zivilgesellschaftliche Stiftung war es was Besonderes mit solchen Partnern in diesem Netzwerk mitzuarbeiten.

Michael Walther

Umweltaktivist und Extremsportler |

Zunächst möchte ich der Deutschen UNESCO-Kommission ganz herzlich gratulieren. Es ist beeindruckend und motivierend, was sie in 75 Jahren auf die Beine gestellt und für unsere Gesellschaft getan hat - vielen Dank! Ich freue mich, seit einigen Jahren einen kleinen Teil beitragen zu können. Gerne hätte ich mir für die Zukunft gewünscht, dass die Arbeit der UNESCO zu einem "Nice to have" wird und keine so relevante Aufgabe, wie ich sie jetzt bei realistischer Betrachtung erwarte. In Anbetracht der aktuellen, globalen Situation und Herausforderungen kann ich der UNESCO aber nur ganz viel Kraft und tatkräftige, loyale Partner und Unterstützer an der Seite wünschen - gerne bin ich einer davon. Lasst uns gemeinsam unseren Planeten lebenswert erhalten, ökologisch und sozial!

Michael Fritz

Gründer und Geschäftsführer, Initiative Zukunftsbildung gGmbH |

Lernen findet im Kopf des Einzelnen statt. Bildung ist meist ein ko-konstruktiver Prozess in der Auseinandersetzung mit sich, mit anderen und der Welt. Auch wenn frühkindliche Bildung lokal und schulische Bildung im föderalen Deutschland von 16 Ländern teils unterschiedlich gestaltet wird, findet Bildung doch immer im Kontext der Entwicklungen der ganzen Welt statt. Einer Welt, in der das Handeln jeder einzelnen Person beeinflusst wird von dem, was in der Welt geschieht und umgekehrt das individuelle Tun Auswirkungen hat auf die Welt. Darum ist es so wichtig, Bildung so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche lernen, selbstbestimmt, mündig und in Verantwortung für die Welt handeln zu können. Zu dieser Verknüpfung trägt die DUK als Teil der UNESCO bei. Danke!

Maja

Freiwilligendienst mit kulturweit an einem Gymnasium in Tschechien |

Mit kulturweit durfte ich sechs Monate an einem Gymnasium in Tschechien im Deutschunterricht unterstützen. In dieser Zeit habe ich nicht nur den Schulalltag begleitet, sondern vor allem erlebt, wie wertvoll interkuktureller Austausch ist. Durch die Begegnungen mit Schüler*innen, Lehrkräften und anderen Freiwilligen haben sich für mich viele neue Perspektiven eröffnet. Besonders schön war es zu sehen, wie schnell Verbindungen entstehen können, wenn Menschen offen aufeinander zugehen. Die Zeit hat mein Blick auf unser gesellschaftliches Miteinander nachhaltig geprägt und umso wichtiger finde ich es, dass jungen Menschen auch künftig Räume für internationalen Austausch offenstehen

Steffi Behrendt

Amtsleiterin für Kultur, Welterbe und Medien in der Hansestadt Stralsund |

Seit vielen Jahren unterstützt die Deutsche UNESCO-Kommission die Arbeit der Welterbestätten in Deutschland. Gern erinnern wir uns an das Jahr 2012. Damals führte die Deutsche UNESCO-Kommission ihre Hauptversammlung im Stralsunder Rathaus durch. Der offizielle Festakt der Bundesrepublik Deutschland anlässlich "40 Jahre Welterbekonvention" fand im Stralsunder Theater statt. Das hat uns als Gastgeber sehr gefreut, denn im selben Jahr feierten wir den 10. Jahrestag der Aufnahme der „Historischen Altstädte Stralsund und Wismar“ in die Welterbeliste. Stralsund wünscht allen Kollegen und Kolleginnen der DUK alles Gute! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und bedanken uns für Eure Unterstützung und Expertise!

Susann Troppa

Projektleitung Erbe der Lausitz (UNESCO 5) |

Die Deutsche UNESCO-Kommission und UNESCO 5 – Erbe der Lausitz verbindet eine ganz besondere Freundschaft. Die Begegnungs- und Kooperationspunkte in den vergangenen drei Projekt-Jahren waren vielfältig. Einige Höhepunkte waren die Auszeichnung mit dem Internationalen Bildungspreis der Deutschen UNESCO-Kommission und der Fritz Henkel Stiftung, eine gemeinsame interdisziplinäre Fachkonferenz zum Immateriellen Kulturerbe oder die erste Regionalkonferenz zu 75 Jahre Deutsche UNESCO-Kommission bei uns in der Lausitz. Die Freundschaft zeigt: Gemeinsam und vernetzt können wir so viel mehr erreichen, Impulse setzen und Perspektiven erweitern. Auf viele weitere gemeinsame Momente, die über unsere eigenen Grenzen hinaus Wirkung entfalten. Alles Gute! Wšo dobre!

Walter Hirche

DUK-Präsident 2002-14; Vors. FA Bildung |

Als ich 1962 mein Studienjahr in Grenoble begann, war das Ende des 2. Weltkrieges erst 17 Jahre her.
Wir jungen Deutschen waren im Vercors, einer Region mit schmerzhaften Verlusten im Widerstand gegen die Besatzung durch Nazi-Deutschland für viele Franzosen noch die Feinde von gestern. Nicht so für den UNESCO-Freundeskreis. Dort wurden wir eingeladen, weil man wissen wollte, wie die neue Generation in Deutschland denkt. Brücken der Verständigung sollten gebaut werden - dem Geist der UNESCO-Präambel entsprechend. Diese Aktion im Geist des Friedens hat mich geprägt. Mein größter Wunsch sind vergleichbare Aktivitäten in allen gesellschaftlichen Milieus heute und morgen.

Domitila Barros

Author |

2000 wurde ich in der USA von der UNESCO als „Millennium Dreamer“ ausgezeichnet. Meine Reise begann jedoch viel früher: Mit 13 Jahren brachte ich im Straßenkinderprojekt CAMM in Brasilien, anderen Kindern Lesen und Schreiben bei. Seit 2023 bin ich Jurymitglied der UNESCO Deutschland für (Bildung für nachhaltige Entwicklung). 2023 gelang es uns, und UNESCO in Brasilien zu Trending Topics zu machen und Millionen Menschen für nachhaltige Bildung zu sensibilisieren. Im selben Jahr erhielt ich beim Cannes Film Festival die Auszeichnung als „Most Influential Personality in Sustainability on Social Media“. Meine Geschichte zeigt, wie Bildung, Nachhaltigkeit und soziale Wirkung Leben verändern können, von den Straßen Shusslinien bis auf internationale Bühnen.

Daniel Ketzer

Sustainability Office am KIT - Nachhaltigkeitsmanagement |

Die Auszeichnung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) als Lernort für beim ersten Nationalen -Preis im Jahr 2022 durch das BMBF und die DUK war eine tolle Wertschätzung für unsere vielfältigen -Angebote! Schon die Antragsphase hat zur internen Vernetzung nach dem Whole Institution Approach beigetragen. Hierbei sind viele gute Ideen, spannende Gespräche und ein großer gemeinsamer Einsatz entstanden. Als Preisträger konnten wir in angenehmer Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle der DUK weitere Aktionen anschieben. Besonders gefreut hat uns, dass Dr. Luckscheiter, Generalsekretär der DUK, mit einem Grußwort die Frühlingsakademie Nachhaltigkeit am KIT eröffnete, die wir mit dem Preisgeld weiterentwickeln konnten. Wir blicken mit viel Freude auf diese Erfahrung zurück!

Hans d’Orville

Assistant Director-General for Strategic Planning; Deputy Director-General a.i. |

Seit 75 Jahren trägt die DUK zur multilateralen Kooperation in den Kernbereichen der UNESCO bei. Dafür sollten wir ihr gerade in diesen Tagen sehr dankbar sein. Im Rahmen einer engagierten UNESCO wünsche ich der DUK weiterhin wachsenden Einfluss und Initiativkraft. Im Rückblick können wir mit Stolz auf die Mondialogo-Initiative zurückblicken, die die Dialogkräfte bereits im Schulalter stärkte, aber auch ihre Unterstützung für die Schaffung des wissenschaftlichen Beirats des VN-GS unter Vorsitz der UNESCO-DG. Ich hoffe, dass die DUK ihren Einfluss bei den neuen Technologien, im Bereich der kreativen Städte und in der Kooperation des Globalen Nordens mit dem Globalen Süden zum Tragen bringt.

Julia von Westerholt

Direktorin DVV e.V. |

Bildung muss weltweit zur Softpower der Demokratie werden. Sie muss Menschen in die Lage versetzen, persönliche und gesellschaftliche Interessen auszubalancieren und wirksam zu vertreten. Sie muss individuelle Entwicklung ermöglichen, unabhängig von Herkunft und sozialer Lage. Bildung muss Respekt vor den Menschenrechten und Sinn für den Schutz unserer Existenzgrundlagen vermitteln. Die Aufgabe ist riesig. Darum vernetzt die UNESCO Bildung über alle Kontinente. Sie mischt sich ein und setzt unbequeme Maßstäbe. Für die Arbeit der Volkshochschulen in Deutschland und international ist sie richtungsweisend. 75 Jahre Deutsche UNESCO-Kommission: Wir gratulieren! Und zählen auf Euch.

Özcan Mutlu

Präsident Behindertensportverband Berlin e.V. |

75 Jahre engagiert sich die Deutsche UNESCO-Kommission unermüdlich für Bildung, Kultur, Frieden und internationale Verständigung. Ich sage vom Herzen danke! Seit 2020 darf ich Teil dieses wichtigen Netzwerks sein. Besonders am Herzen liegen mir die Themen Inklusion und Teilhabe. Eine gerechte Gesellschaft entsteht nur dort, wo Menschen unabhängig von Herkunft, Behinderung oder Lebensrealität selbstverständlich mitwirken können.

Ich bin dankbar für die vielen Begegnungen, Gespräche und Projekte, die zeigen, wie wertvoll Vielfalt ist und wie viel wir voneinander lernen können. Mein Wunsch für die Zukunft: dass die UNESCO-Idee weiterhin Menschen verbindet, Barrieren abbaut und echte Teilhabe für alle möglich macht.

Hoagnovo Alexandre Awomakou

Während meines dreimonatigen Freiwilligendienstes in Deutschland konnte ich mich für etwas Nützliches einsetzen. Allein der Austausch und die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Ländern waren eine Quelle wunderschöner Erfahrungen. Auf einmal konnte ich mir selbst wieder mehr vertrauen, initiativ werden und dieses Vertrauen an andere weitergeben.
Heute studiere ich als DAAD-Stipendiat und Alumnus der Deutschen UNESCO-Kommission im Masterstudiengang Vocational Education and Personnel Capacity Building an der TU Dresden. Ich nutze viele UNESCO-Berichte und Ressourcen für die wissenschaftliche Arbeit in meinem Studium.
Tausende sind diejenigen, deren Leben Sie jeden Tag durch Ihre Arbeit verändern. Ihr Engagement über all die Jahre lohnt sich.

Reiner Delgado

Sozialreferent beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) - u.a. Zuständig für Brailleschrift (Blindenschrift) |

2024-2026 haben Frankreich und Deutschland gemeinsam die Nominierung von "Braille: Lesen und Schreiben durch Tasten" für die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit vorbereitet. Das war ein intensiver Prozess und wir Braille Nutzenden der Trägergruppe mussten herausarbeiten, was an der Braille Nutzung Kulturerbe ist. Diese Arbeit half auch uns in der Community, unser eigenes Verhältnis zur Brailleschrift besser zu verstehen. Es zeigte sich: Für viele ist Braille nicht einfach eine Schrift, sondern Teil ihrer Identität, ihrer Persönlichkeit und ihrer gemeinsamen Kultur. Das ist für uns eine beeindruckende Erkenntnis, die wir schon jetzt als Ergebnis unserer Arbeit an der Nominierung feiern können. Vielen Dank, UNESCO!

Prof. Dr. Harald Hantke und Prof. Dr. Daniel Fischer

Co-Chairholder |

Seit mehr als 20 Jahren verbindet der UNESCO-Lehrstuhl an der Leuphana Universität Lüneburg Forschung, Lehre und internationale Zusammenarbeit. Gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission und der UNESCO haben wir in dieser Zeit viel im Bereich Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung bewegt. Als wir im Oktober 2024 Kolleginnen und Kollegen aus mehr als zehn Ländern in Lüneburg begrüßen durften, wurde spürbar, wie lebendig das Netzwerk der deutschen UNESCO-Lehrstühle ist und wie viele Verbindungen in diesen Tagen sichtbar wurden. Unser Wunsch: Gerade in Zeiten massiver Transformationen und vieler Ängste müssen Hochschulen Orte für den Dialog, die Suche, das Hinterfragen und Aushandeln bleiben – denn Frieden beginnt, wie die UNESCO-Charta es fasst, in den Köpfen der Menschen.

Claudia Dr. Fleischle-Braun

aktiv im Leitungsteam des Netzwerks Moderner Tanz |

Die 75 Jahre der Deutschen UNESCO-Kommission stimmen mit meinem Alter überein! - Diesen Zufall habe ich soeben entdeckt, dennoch sind es vor allem die spannenden Momente im Zusammenhang mit den Nominierungsbewerbungen zur Auszeichnung als immaterielles Kulturerbe, die mir in lebhafter Erinnerung geblieben sind (2014 Eintrag in die bundesweite Liste, 2022 Anerkennung der Praxis des Modernen Tanzes als immaterielles Erbe der Menschheit, mit berechtigten, kontroversen Bewertungen innerhalb der UNESCO-Jury). Es ist ganz wunderbar zu erleben, wie die engagierten Akteure des Netzwerks Moderner Tanz seitdem gemeinsam wichtige Impulse zur Weitergabe und Vermittlung der künstlerisch-pädagogischen Konzepte des Modernen Tanzes einbringen und realisieren (https://netzwerk-modernertanz.org/).

Jean-Michel

Secretary-General Andorran National Commission for UNESCO |

The ArtCamp Rome took place at Temple University Rome from May 8 to 15, 2026. Dedicated to refugee artists in Italy, this cultural and artistic event was designed to:
Celebrate cultural diversity through art as a universal language.
Provide a platform for refugee artists to express their stories, struggles, and hopes.
Build bridges between cultures, institutions, and the public.
Raise awareness about refugee issues and promote their integration through art.

The Mosaïco association, based in Turin, played a central role in selecting the artists and organizing logistics, particularly ensuring their transport from various regions of Italy to Rome. It was a great opportunity to cooperate once again with our colleague from NatCom Italy.

Lisa von Reiche

freiberufliche Hebamme und im Vorstand von Hebammen für Deutschland e.V. |

Deike, eine Mutter aus Göttingen gab 2014 den entscheidenden Impuls, das Hebammenhandwerk als immaterielles Kulturerbe zur Anerkennung zu bringen. Und es hat sowohl national als auch international geklappt.
Die Verleihung der Urkunde durch UNESCO und Auswärtiges Amt 2024 in Köln war der Höhepunkt.
Es ist großartig, dass das Hebammenwesen durch acht Länder von vier Kontinenten vertreten wird. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zeigt der Bewerbungsfilm sehr eindrücklich. www.youtube.com/watch?v=uqDmnn2Lvws
Wir wünschen uns, dass weitere Länder sich anschließen und ebenso bewerben. Der Schutz von Mutter und Kind zum Lebensbeginn ist weltweit dringend erforderlich. Das Hebammenwesen garantiert grundlegende Menschenrechte, insbesondere für Frauen.

Gero Dimter

Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz |

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gratuliert der Deutschen UNESCO-Kommission zu 75 Jahren Einsatz für Frieden, Bildung und Kultur.

Seit die Museumsinsel Berlin 1999 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde, verbindet uns eine enge Partnerschaft. Sie hat sich bewährt, wo es zählte: beim Wiederaufbau der Museumsinsel, im Forschungsverbund ILLICID und in der Kampagne #Unite4Heritage gegen den illegalen Handel mit Kulturgut.

Dass wir heute 200 Jahre Museumsinsel feiern können, verdankt sich diesem gemeinsamen Weg. Und er verpflichtet: Kulturgüter schützen, Bildung als Zugang zur Welt verstehen und eine Museumsinsel gestalten, auf der die nächste Generation nicht nur zu Gast ist, sondern zu Hause.

Für das Vertrauen, das diese Partnerschaft trägt, bin ich aufrichtig dankbar.

Patricia Alberth

Direktorin, Staatliche Schlösser & Gärten Baden-Württemberg |

Das "C" in UNESCO steht für Kultur. Kultur stiftet Identität, schafft Zusammenhalt und verbindet Menschen über Generationen und Grenzen hinweg. Kultur ist zugleich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, stärkt Regionen und eröffnet Räume für Dialog und Verständigung.

Mein Wunsch für die Zukunft, mein Geburtstagswunsch für die Deutsche UNESCO-Kommission ist, dass Kultur - wie Sport auch - einen festen, täglichen Platz in den reichweitenstarken Nachrichtenmedien bekommt. Mehr Sichtbarkeit für das "C"! Denn Kultur ist die tragende Säule unserer Gesellschaft.

Christian Leu

Stellvertretender Bundesvorsitzender BDL Landjugend |

Die Arbeit der UNESCO und der Deutschen UNESCO-Kommission zeigt, wie wichtig internationale Verständigung, kultureller Austausch und Bildung für eine gemeinsame Zukunft sind. Gerade auch für junge Menschen in ländlichen Räumen sind diese Werte von großer Bedeutung, weil sie Perspektiven eröffnen und das Miteinander stärken.

Auch in der Landjugend erleben wir, wie wichtig Gemeinschaft, Engagement und der Austausch zwischen Menschen sind. Deswegen ist es für uns sehr wertvoll, dass die UNESCO weltweit Initiativen und Menschen verbindet, die sich für Kultur, Bildung und nachhaltige Entwicklung einsetzen.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die UNESCO weiterhin Menschen zusammenbringt und besonders junge Generationen ermutigt, Verantwortung für Gesellschaft und Kultur zu übernehmen.

Kambiz Ghawami

Vorsitzender des World University Service (WUS) |

Meine Erlebnisse mit der DUK begangen 1989 mit der Vorbereitung des bundesweiten Kongresses „Der Nord-Süd Konflikt - Bildungsauftrag für die Zukunft“ vom 29.9 – 1.10.1990 in Köln, den wir im Auftrag der damals 11 Deutschen Länder mit dem Ziel „Globales Lernen“ organisierten. Die Vorbereitungen fanden bei der DUK in der Colmantstraße 15 in Bonn statt. Mit über 700 Teilnehmenden war der Kongress der Beginn eines langen Weges, der heute mit dem Orientierungsrahmen Globale Entwicklung von Kultusministerkonferenz und BMZ eine vorläufige Zwischenetappe erreicht hat. Ebenso erinnere mich gut an die Verabredung mit der DUK 2004 zur Einrichtung des „BNE Portal“, gefördert vom BMBF und das das BMZ das bereits bestehende WUS Portal „Globales Lernen“ fördert. Beide Portale ergänzen sich bis heute bestens.

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern mit Lehrkräften, Serap Güler (Staatsministerin im Auswärtigen Amt) und Mitarbeitern der Deutschen UNESCO-Kommission stehen auf einer Trepp und halten eine Ukraine-Flagge hoch

Serap Güler

Staatsministerin im Auswärtigen Amt |

Die Deutsche UNESCO-Kommission leistet einen wichtigen Beitrag zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands und zieht dabei mit dem Auswärtigen Amt an einem Strang – hierfür mein besonderer Dank. Als unersetzliche Wegbegleiterin setzt sie wesentliche Impulse für die deutsche UNESCO-Politik und prägt Deutschlands Ruf und Rolle in der UNESCO mit. Über das Engagement konnte ich mich zuletzt an einer UNESCO-Projektschule in Köln überzeugen. Als eine der sichtbarsten Nationalkommissionen stärkt sie auch die Handlungsfähigkeit des gesamten Netzwerks und schafft nachhaltige Partnerschaften. Im Vordergrund steht immer die Förderung von Verständigung, Teilhabe und Weltoffenheit. Herzliche Glückwünsche des Auswärtigen Amts für 75 erfolgreiche Jahre und auf weiterhin enge Zusammenarbeit!

Frank Thiel

Präsident der Internationalen Flößereivereinigung |

UNESCO - für mich ein Ort, wo Völkerverständigung praktisch erlebbar ist. Unvergessen ist die Teilnahme an der 17. Sitzung des Zwischenstaatlichen Komitees am 1. Dezember 2022 in Rabat (Marokko), als unsere Handwerkskunst Flößerei für Deutschland, Lettland, Österreich, Polen, Spanien und der Tschechischen Republik in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingeschrieben wurde. Ich habe mich meiner Freudentränen über die große Ehre als Ergebnis jahrelanger Arbeit nicht geschämt. Und besonders glücklich bin ich über die Internationalen Jugendcamps der Flößerei, die wir 2024 in Magdeburg ins Leben gerufen haben, wo 2026 in Lettland (siehe Foto) die dritte Auflage stattfand und für die nächsten Jahre die Orte in Tschechien und Rumänien schon feststehen.

Petra Wassmann

NABU-Vizepräsidentin |

Mit großer Wertschätzung gratuliert der NABU zu diesem bedeutsamen Doppel-Jubiläum!
Heute verzahnt sich der DUK-Ursprungsgedanke der Demokratieverankerung tief mit unserer drängensten Gegenwarts- und Zukunftsaufgabe: dem Erhalt unserer Lebensgrundlagen in einer friedlichen Welt. Der NABU ist überzeugt, dass wirksamer Natur-, Klima- und Umweltschutz ein starkes demokratisches Fundament braucht. Die DUK ist ein prägendes Bindeglied, um globalen Schutz und gesellschaftliche Verantwortung zusammenzuführen. Insbesondere ihre Förderung von Bildung und Wissenschaft ist für die entsprechende gesellschaftliche Transformation von herausragendem Wert.
Unser gemeinsames Ziel ist eine friedliche Welt, die die Natur bewahrt, Klima sowie Vielfalt schützt und Demokratie lebt!

Katja Böhler

Ständige Vertretung des Generalsekretärs der Kultusministerkonferenz (Kultusministerkonferenz) |

Zu ihrem 75-jährigen Bestehen gratuliere ich der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) ganz herzlich und danke dem DUK-Team für die gute Zusammenarbeit. Als Vorstandsmitglied durfte ich die beeindruckende Themenvielfalt der Arbeit der DUK aus erster Hand kennenlernen. Mit ihrem verlässlichen Einsatz leistet die DUK einen bedeutenden Beitrag zur Förderung von Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Dabei setzt sie sich stets tatkräftig für die Menschenrechte, interkulturellen Dialog, Nachhaltigkeit und die Beteiligung junger Menschen ein. Den Austausch zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit mit erfahrenen Expertinnen und Experten in den breit aufgestellten Netzwerken der DUK schätze ich sehr. Für die Zukunft wünschen wir der DUK weiterhin viel Erfolg.

Simon Calcoen

International cooperation |

The Flemish UNESCO commission is very happy having such a kind neighbour so closebye. We loved the exchanges in march 2026 in Bonn, and you really set the bar high with a perfect informal European natcom meeting in Berlin in May 2026. The German commission is there to build bridges among other commissions. Your international engagement and solidarity with other commissions is making us stronger together. We are gratefull for this and wish your 75th anniversary to be a big colorful, cultural diverse and hyper ethical UNESCO-party! We look forward to the next 75 year of friendship without borders.

Birgit Dr. Sendler-Koschel

Evangelische Kirche in Deutschland - Leitung Bildungsabteilung |

Dass vor 75 Jahren Deutschland in die UNESCO aufgenommen wurde, war ein Signal, unserem Land neu Chancen zu geben in der internationalen Gemeinschaft. Daraus erwuchs die ideelle Verpflichtung, dass sich die DUK für Frieden, hochwertige, freie Bildung und Wissenschaft, Achtung und Erforschung des kulturellen Erbes in Deutschland, Naturschutz und damit für gutes Leben auf dieser Erde einsetzt.
Die Evangelische Kirche in Deutschland ist der DUK verbunden. Die 's und UNESCO-Impulse spielen in evangelischen Kitas, Schulen und Hochschulen eine Rolle. Kirchengebäude und Kirchenmusik als Kulturgüter werden durch die UNESCO ideell gefördert.
Viel Segen möge weiterhin auf der UNESCO-Arbeit liegen!!

Meret

Freiwillige bei einem Italienischen Sprachgymnasium |

Kulturweit hat für mich so viel bedeutet. Als Tochter von ostdeutschen Eltern, die beide in der DDR aufwuchsen und in ihrer Jugend nie die Möglichkeit hatten zu reisen, war diese Erfahrung für mich besonders wertvoll. Während meiner Schulzeit hatte ich nie das Gefühl, dass mir die Welt oder sonderlich viele Türen offen stehen, war nicht sicher, was ich beruflich machen sollte und hatte wenig Unterstützung bei dem ganzen Studienthema. Durch kulturweit habe ich nicht nur das bisher schönste und abenteuerlichste Jahr meines Lebens im Ausland verbringen dürfen, sondern immer noch bestehende Freundschaften geknüpft, Orientierung und Inspiration für danach gesammelt und konnte als Person wachsen. Dieses Jahr hat mich in so vielen Hinsichten weiter gebracht. Dafür bin ich bis heute dankbar:)

Martin Fritz

Happy anniversary, DUK! |

From an Austrian perspective, invoking the Older Brother metaphor when speaking about the German National Commission ("DUK") is tempting — but misleading. We were actually founded two years earlier. So is Germany our younger sibling? Either way, we share the same language (almost) and our relationship is close. We like each other, we respect each other, and we have continuously worked together — on joint initiatives, publications, and within the "Council of Four" alongside Switzerland and Luxembourg. Germany is a large National Commission and could easily play a dominant role in the family. But it does not. So let us leave the family metaphors behind: "DUK" is a very good friend: An experienced, trusted, and widely respected friend that we can always turn to. Happy anniversary!

Thekla Papantoniou

Officer, Cyprus National Commission for UNESCO |

My first encounter with the GCUNESCO was in 2010, when I was selected as a young professional to join the "U40 Network-Cultural Diversity 2030" and participate in capacity-building programmes in Istanbul and later in Alexandria. It was a truly formative experience! At the beginning of my career, I exchanged ideas with passionate cultural professionals from around the world and learned how UNESCO’s 2005 Convention can be translated into meaningful action. It also revealed the power of international networks built on trust, dialogue, and genuine human connections — an insight that continues to inspire my work today. The GCUNESCO remains a pioneer in innovative initiatives and international cooperation, creating opportunities to learn, grow and contribute more effectively to UNESCO’s mission!

Maria

As someone relatively new to the UNESCO family, I’ve been especially inspired by the German National Commission for UNESCO. Your deep expertise, generosity, and welcoming approach stand out. I greatly appreciate how you share knowledge and encourage others to engage in meaningful and interesting projects. I look forward to future collaboration!

Hartwig Lüdtke

Vizepräsident der DUK 2014 - 2026 |

Im Kontext des langjährigen Engagements für die DUK konnte ich an einer Reihe von Internationalen Treffen teilnehmen und habe dabei immer wieder erlebt, wie fundamental der Austausch über Grenzen hinweg für das gegenseitige Verständnis und damit für ein friedliches Miteinander ist.
Allein deshalb ist es unverzichtbar, dass es eine Deutsche UNESCO-Kommission gibt, und ich wünsche ihr viel Unterstützung und Erfolg auch für die nächsten 75 Jahre!

Florian Kübler

Geschäftsführer UNESCO-Biosphärenreservat Schwarzwald |

Mit der DUK und ihrer Arbeit verbinde ich persönlich vor allem das Wort „Chancen“:

Die Chance, Perspektiven zu wechseln und (globale) Zusammenhänge besser zu verstehen und positiv zu beeinflussen.

Die Chance, Bildung, Kultur, Kreativität, Wissenschaft und Erbe als Motor einer nachhaltigen Entwicklung zu nutzen - und zwar ganz konkret.

Die Chance, Natur und Mensch zusammenzuführen und zu verdeutlichen, dass die Erhaltung der Natur und eine nachhaltige Regionalentwicklung Hand in Hand gehen können und sollten.

Und für mich persönlich die Chance, nach dem Studium beruflich Fuß zu fassen, mich weiterzuentwickeln und vor allem unglaublich viele engagierte und tolle Menschen kennenzulernen!

Dafür ein Dankeschön, große Anerkennung und vor allem die besten Wünsche für die Zukunft!

Gašper Hrastelj

Secretary General, Slovenian National Commission for UNESCO |

My story with the German Commission is based on extensive professional as well as personal relationships that have been growing for more than a decade and a half. As I was born and grown up in Germany and spent 25 years of my live in this country, I feel Germany as my home country. During my career at UNESCO itself, and with the Slovenian Commission for UNESCO, I have been taking strong care that our relationship to the German UNESCO Commission (DUK) maintains active and strong. I personally had a wonderful opportunity to get professionally involved and engaged in the work of the DUK as a "Robert Bosch Stiftung" Laureat for an entire year with the DUK back in 2010. This was an ideal experience for my personal professional development giving a huge push for my today´s position as SG.

Jihon Kim

Chief of Policy, Korean National Commission for UNESCO |

Warmest congratulations on the 75th anniversary of the German Commission for UNESCO. The German Commission has long been a valued partner and friend to the Korean National Commission for UNESCO. Through our exchanges, we have reflected together on the evolving role of National Commissions within UNESCO and in our national contexts, and shared views on UNESCO’s future direction in governance fora such as the Executive Board. I also recall with gratitude our recent cooperation, through which support from the Fritz Henkel Stiftung helped strengthen the education programme of Hwaseong Fortress in Suwon, a World Heritage site in Korea. With heartfelt congratulations, I look forward to the German Commission’s continued leadership and contribution to UNESCO’s vision and action.

Nelisiwe Nick Ndwandwe

UNESCO Man and the Biosphere (MAB) Programme – Advancing biosphere reserves, community resilience, climate action, biodiversity conservation, and sustainable development in Eswatini and Southern Africa. |

Through my role as Science Programmes Officer and National Coordinator of the MAB Programme in Eswatini, I have witnessed the extraordinary power of international cooperation to transform landscapes, institutions, and communities. A defining milestone has been the establishment of the Lubombo Biosphere Reserve, the first UNESCO Biosphere Reserve in the Kingdom of Eswatini.
The story of Lubombo stands as a powerful testament to the impact of the German Commission for UNESCO’s partnership in advancing UNESCO’s vision in alignment with national development priorities. Through technical expertise, institutional support, and investment in community-centred initiatives, they helped translate global principles into tangible outcomes;strengthening biodiversity conservation, empowering communities

Alicja Jagielska-Burduk

Secretary-General of the Polish National Commission for UNESCO |

Dear Colleagues and Friends,
Congratulations on your 75th Anniversary of outstanding contribution to UNESCO, its values and mission. We wish you continued success in the years ahead. We are grateful for years of our excellent relationships and cooperation, and are looking forward to our collaboration in the future.
Best regards,
Alicja Jagielska-Burduk, Secretary-General with the Team of Polish National Commission for UNESCO

Paul Klein

ehemaliger Generalsekretär der luxemburgischen UNESCO-Kommission |

Zu 50 Jahre Deutsche UNESCO-Kommission war ich nach Berlin eingeladen.
Ich war sehr stolz bei der ergreifenden Feier dabei sein zu können.
Herzlichen Glückwunsch zu 75 Jahre UNESCO-Kommission.
Wünsche der jetzigen UNESCO-Kommission viel Kraft, Engagement und Ausdauer für die kommenden Jahre mit der UNESCO für den Frieden!

Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen: Teilen Sie Ihre persönliche UNESCO-Geschichte und tragen Sie sich in das Gästebuch ein.

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