Weltdokumentenerbe

Unser Beitrag

Seit 1999 gibt es in Deutschland ein Nationalkomitee für das Memory of the World-Programm. Aufgabe dieses Expertengremiums ist in erster Linie die Erarbeitung, Prüfung und Bewertung deutscher Vorschläge für die Aufnahme in das Weltregister.

Die deutschen Nominierungsvorschläge werden dann an die UNESCO weitergeleitet. Ziel des Nominierungskomitees ist es auch, die deutsche Öffentlichkeit für Fragen des Dokumentenerbes zu interessieren und zu sensibilisieren. Das Nominierungskomitee wird vom Vorstand der DUK für jeweils vier Jahre berufen, zuletzt im Herbst 2017 für den Programmzeitraum 2018-2021.

Weitere Informationen

Das UNESCO-Programm Memory of the World (MoW) - deutsche Archive und das Weltdokumentenerbe
Prof. Dr. Konrad Elmshäuser, Leiter des Staatsarchivs Bremen, zur Arbeit des deutschen Nationalkomitees (2018)
Der Artikel ist erschienen in: Archive heute - Vergangenheit für die Zukunft. Archivgut - Kulturerbe - Wissenschaft. Zum 65. Geburtstag von Robert Kretzschmar. Herausgegeben von Gerald Maier und Clemens Rehm, Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, 2018. Alle Rechte vorbehalten. © Landesarchiv Baden-Württemberg, Stuttgart 2018.

Memory of the World – Das Gedächtnis der Menschheit
Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, ehemalige Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, zur Entstehung des deutschen Nationalkomitees (2007)
Der Artikel ist erschienen in: Wege und Spuren. Verbindungen zwischen Bildung, Kultur, Wissenschaft, Geschichte und Politik. Festschrift für Joachim-Felix Leonhard. Berlin: Verlag für Berlin-Brandenburg, 2007.

weitere Artikel

Das Trierer Exemplar der Goldenen Bulle (Hauptstaatsarchiv Stuttgart H 51 U 589)

Kultur und Natur

Weltdokumentenerbe in Deutschland

Deutschland ist mit 24 Einträgen im Memory of the World-Register der UNESCO vertreten. Sie dokumentieren die Vielfalt deutscher Beiträge zur Kulturgeschichte in der Verschiedenheit der Inhalte, Formen und Orte der Überlieferung.
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Szenen aus dem Film Metropolis

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Weltdokumentenerbe sein

Alle zwei Jahre können pro Land zwei Vorschläge zur Aufnahme in das UNESCO-Register des Weltdokumentenerbes eingereicht werden. Zusätzlich sind Gemeinschaftsnominierungen mehrerer Länder möglich.
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