Kultur und Natur

Immaterielles Kulturerbe in Deutschland

Bundesweites Verzeichnis

Im Verzeichnis Deutschlands sind 97 lebendige Kulturformen sowie Modellprogramme der Erhaltung Immateriellen Kulturerbes eingetragen.

Bundesweites Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe

Register der Modellprogramme

Überliefertes Wissen und Können wertschätzen

Deutschland ist dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes 2013 beigetreten. Dieser Schritt ist eine Wertschätzung und Anerkennung überlieferten Wissens und Könnens. Unter dem Motto „Wissen. Können. Weitergeben“ setzt Deutschland das Übereinkommen mit verschiedenen Aktivitäten um. Ziel ist, die Vielfalt des lebendigen Kulturerbes in Deutschland und weltweit zu erhalten, zu pflegen und zu fördern.    

Das Bundesweite Verzeichnis

Das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes zeigt exemplarisch, welche lebendigen kulturellen Traditionen und Ausdrucksformen in Deutschland praktiziert und weitergegeben werden. Es würdigt kreative und inklusive immaterielle Kulturformen und deren reichen Schatz an Erfahrungswissen. 

Immaterielles Kulturerbe wird durch das Engagement seiner Trägergemeinschaften lebendig gehalten, weitergegeben und weiterentwickelt. Träger Immateriellen Kulturerbes wenden ihr Wissen und Können praktisch an und geben es von Generation zu Generation weiter.

Das Register Guter Praxisbeispiele ist Teil des Bundesweiten Verzeichnisses. Es fördert erfolgreiche und innovative Modellprogramme in Deutschland, die zu einer nachhaltigen Entwicklung, Pflege und Weitergabe Immateriellen Kulturerbes beitragen.

Einige Bundesländer führen darüber hinaus Länderverzeichnisse des Immateriellen Kulturerbes oder haben Beratungsstellen für Interessierte, Bewerber und Träger Immateriellen Kulturerbes eingerichtet. weiterlesen

Publikation

Wissen. Können. Weitergeben.
Deutsche UNESCO-Kommission, 2017

Perspektiven

"Brauchtum steht auch für offene Heimaten und gegen
Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba
rechtspopulistische Germanen-Ghettos."

Zivilgesellschaft

Zivilgesellschaftliche Akteure, im besonderen Vereine, Verbände, Nichtregierungsorganisationen sowie Wissenschaftler, sind unerlässliche Partner bei der Umsetzung des Übereinkommens. Sie wirken durch eigene Projekte bei der Bestandsaufnahme, Dokumentation, Popularisierung und Weiterentwicklung des Immateriellen Kulturerbes mit.

Kulturtalente sind nachhaltige Träger Immateriellen Kulturerbes. Sie leben und prägen vielfältige kulturelle Ausdrucksformen, besitzen spezialisiertes Wissen über Mensch und Natur, und geben tradierte wie zukunftsgerichtete Handwerkstechniken über Generationen hinweg weiter. 

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