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Deutsch-japanischer Austausch zum Immateriellen Kulturerbe

Tagung in Berlin vergleicht Umgang mit lebendigen Traditionen

Am 7. September 2017 veranstaltete das Deutsch-Japanische Zentrum Berlin eine Tagung zum Thema „Gelebte Tradition. Die Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes“. Partner waren die Association for the Socio-Culture Japan, der Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften, die Stiftung Universität Hildesheim und die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin. Keynote-Speaker und Referenten aus Japan und Deutschland tauschten sich zu den verschiedenen Herangehensweisen und Prozessen im Umgang mit immateriellen Kulturformen in den jeweiligen Staaten aus.

© SDTB

Japan gehört zu den Vorreitern in der Pflege und Erhaltung Immateriellen Kulturerbes. Bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts gibt es hierzu kulturpolitische Aktivitäten und sogar Gesetze. Japan war auch einer der ersten Unterzeichnerstaaten der UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes. Deutschland trat der Konvention im Jahr 2013, zehn Jahre nach Verabschiedung, bei.

Eine der Keynotes der Tagung hielt der Vizepräsident der Deutschen UNESCOP-Kommission und Vorsitzende des Expertenkomitees Immaterielles Kulturerbe, Prof. Dr. Christoph Wulf, unter dem Titel „Immaterielles Kulturerbe. Eine Bildungsmöglichkeit“. Der Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Kulturpolitik für die Künste in Entwicklungsprozessen, Prof. Dr. Wolfgang Schneider, moderierte die beiden Paneldiskussionen.

Als deutsche Praxisbeispiele wurden der Vogtländische Musikinstrumentenbau in Markneukirchen und Umgebung – im Kontrast zur Herstellung der Biwa-Laute und des Shamisen-Langhalslaute in Japan – sowie die Manufakturelle Schmuckgestaltung (Pforzheim/Berlin) – im Kontrast zur Takaoka-Kupferwarenherstellung – ausführlicher vorgestellt. Im Anschluss an die Tagung hatten die etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit sich das Gute Praxisbeispiel der Erhaltung Immateriellen Kulturerbes Manufakturelle Schmuckgestaltung im Deutschen Technikmuseum Berlin anzusehen.

Mehr Informationen:

Tagungsprogramm

(Artikel erstellt am 20. September 2017)

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