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Register Guter Praxisbeispiele der Erhaltung immateriellen Kulturerbes in Deutschland

Ziel des Registers Guter Praxisbeispiele ist die Verbreitung von erfolgreichen und innovativen Programmen, Projekten und Tätigkeiten zur Erhaltung immateriellen Kulturerbes, die den Grundsätzen und Zielen des Übereinkommens in besonderer Weise entsprechen.

Dadurch soll eine nachhaltige Praxis zur Pflege des immateriellen Kulturerbes gefördert und modellhafte Beispiele sichtbar gemacht werden. Unter "Guten Praxisbeispielen" sind deshalb keine kulturellen Ausdrucksformen, sondern spezifische Erhaltungs- und Entwicklungsprogramme zu verstehen, die zum Nachahmen anregen sollen.

Im Dezember 2015 wurden die ersten beiden Programme auf Empfehlung des Expertenkomitees Immaterielles Kulturerbe in das Register aufgenommen. Zwei weitere Programme wurden im Dezember 2016 als modellhaft anerkannt:


Kriterien zur Aufnahme

Das Programm, das Projekt oder die Tätigkeit beinhaltet Erhaltungsaktivitäten im Sinne des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes (vgl. Art. 2 Abs. 3 und Art. 18 des Übereinkommens vom 17. Oktober 2003).

  1. Das Programm, das Projekt oder die Tätigkeit entspricht den Grundsätzen und Zielen des Übereinkommens in besonderer Weise.
  2. Das Programm, das Projekt oder die Tätigkeit bietet Erfahrungen, deren Ergebnisse bewertet werden können.
  3. Das Programm, das Projekt oder die Tätigkeit hat gezeigt, dass es/sie auf wirksame Weise zum Fortbestand der betreffenden kulturellen Ausdrucksform(en) beiträgt und dient einer nachhaltigen Pflege des immateriellen Kulturerbes.
  4. Das Programm, das Projekt oder die Tätigkeit kann überregional oder ggf. auch international als Modell für Erhaltungsmaßnahmen dienen.
  5. Das Programm, das Projekt oder die Tätigkeit wird oder wurde unter Beteiligung der jeweiligen Gemeinschaft, Gruppe oder gegebenenfalls Einzelpersonen und mit deren freiwilliger, vorheriger und nach erfolgter Aufklärung erteilter Zustimmung umgesetzt.

Der Kriterienkatalog kann durch das Expertenkomitee der DUK weitere Änderungen oder Ergänzungen erfahren.

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