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Städtekoalition gegen Rassismus

Die europäische Städtekoalition gegen Rassismus der UNESCO besteht seit 2004. Das Konzept basiert auf der Einsicht, dass Diskriminierung vor Ort entsteht und demnach auch vor Ort bekämpft werden muss. Die UNESCO kooperiert heute mit regionalen Städtekoalition in sechs Weltregionen, um geeignete, lokal angepasste Strategien zur Rassismusbekämpfung zu entwickeln.

In Nürnberg fiel am 10. Dezember 2004 der Startschuss für die "European Coalition of Cities Against Racism" (ECCAR). Heute koordiniert ein Büro beim Potsdamer Oberbürgermeister die Zusammenarbeit von mittlerweile mehr als 100 europäischen Städten, die sich einmal jährlich zu Konferenzen treffen. Aus Deutschland sind folgende Städte Mitglied in der europäischen Koalition (Stand: November 2016):

Cover der Broschüre über die Städtekoalition gegen Rassismus
  • Apolda (seit 2009)
  • Berlin (2006)
  • Bonn (2015)
  • Celle (2010)
  • Darmstadt (2015)
  • Delmenhorst (2012)
  • Dortmund (2015)
  • Düsseldorf (2016)
  • Duisburg (2016)
  • Erlangen (2004)
  • Goslar (2014)
  • Gunzenhausen (2008)
  • Halle (2006)
  • Hannover (2007)
  • Heidelberg (2015)
  • Herford (2016)
  • Karlsruhe (2007)
  • Kiel (2009)
  • Kitzingen (2008)
  • Köln (2006)
  • Leipzig (2007)
  • Magdeburg (2011)
  • München (2008)
  • Nürnberg (2004)
  • Offenbach (2014)
  • Pappenheim (2005)
  • Potsdam (2007)
  • Saarbrücken (2006)
  • Siegen (2008) 
  • Soest (2012)
  • Wolfsburg (2008)

Durch den Beitritt zur Koalition verpflichten sich die Städte zur Umsetzung eines Maßnahmenkatalogs, der auf dem gemeinsamen Aktionsplan mit zehn Punkten basieren muss, der für alle europäischen Mitgliedsstädte gültig ist.

Andere kontinentale Städtekoalitionen

  • Die asiatische Städtekoalition gegen Rassismus wurde im August 2006 gegründet.
  • Die afrikanische Städtekoalition wurde im September 2006 gegründet. Es gibt wegen der Größe des Kontinents vier Koordinatoren: Bamako für Westafrika, Durban für das südliche Afrika, Kigali für Zentralafrika und Nairobi für Ostafrika.
  • Die lateinamerikanische Städtekoalition gegen Rassismus wurde im Oktober 2006 gegründet, Montevideo wirkt als Koordinatorstadt.
  • Seit Juni 2008 gibt es auch eine Städtekoalition der arabischen Staaten mit Casablanca als Koordinator.
  • In Kanada existiert eine Städtekoalition auf Länderebene.

Seit Juni 2008 sind die kontinentalen Städtekoalitionen zudem weltweit in der Internationalen Koalition der Städte gegen Rassismus zusammengeschlossen. Ziel ist eine engere Abstimmung der sechs regionalen Netzwerke.

Dokumente