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Audrey Azoulay ist neue UNESCO-Generaldirektorin

Die Französin Audrey Azoulay ist neue UNESCO-Generaldirektorin. Das hat die UNESCO-Generalkonferenz am 10. November 2017 beschlossen. Sie erhielt 131 Stimmen bei 19 Gegenstimmen. Der Exekutivrat der Organisation hatte Azoulay für dieses Amt nominiert. Insgesamt neun Kandidatinnen und Kandidaten wurden von ihren Regierungen für dieses Amt vorgeschlagen. Am 15. November hat die neue Generaldirektorin ihr Amt angetreten. Sie folgt der Bulgarin Irina Bokova, die die Organisation seit 2009 geführt hat.

„Ich denke jetzt an alle Menschen, die ich in den vergangenen Monaten und im Rahmen meiner bisherigen beruflichen Laufbahn getroffen habe, die große Erwartungen an die UNESCO haben“, sagte Azoulay im Anschluss an die Wahl. „Ich denke an das Mandat der UNESCO, das unglaublich modern ist. Und ich denke an alle von Ihnen, die sich der Schwierigkeiten der Organisation bewusst sind, aber gleichzeitig wissen, dass sie unersetzlich und absolut notwendig für die Lösung der weltweiten Herausforderungen ist. Ich denke an die, die die Organisation einen wollen, damit sie ihr Mandat wieder bestmöglich ausüben kann.“

„Zur Wahl als UNESCO-Generaldirektorin beglückwünsche ich Audrey Azoulay herzlich! Sie übernimmt das Ruder der UNESCO in einer turbulenten Zeit", betont Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. "Ich wünsche ihr viel Kraft für die anstehenden Aufgaben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Ziel, die politischen Konfrontationen innerhalb der UNESCO zu beseitigen, die Organisation für ihre weitreichenden Aufgaben angemessen auszustatten und sie insgesamt besser auf die wachsenden Ansprüche auszurichten“, so Metze-Mangold weiter.

Audrey Azoulay (45) ist eine französische Beamtin und Politikerin. Von Februar 2016 bis Mai 2017 war sie Ministerin für Kultur und Kommunikation. Zuvor beriet sie den ehemaligen Präsidenten François Hollande in Fragen der Kultur. Der Schutz des gefährdeten Kulturerbes weltweit und die Förderung der kulturellen Vielfalt standen bei beiden Positionen im Zentrum ihrer Arbeit. Zwischen 2006 und 2014 arbeitete sie für das Französische Zentrum für Kinematographie und Bewegtbild, unter anderem als stellvertretende Generaldirektorin. Zudem war sie Rechtsexpertin für Kultur und Kommunikation bei der Europäischen Kommission und Leiterin des Büros für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im französischen Kultusministerium. Azoulay absolvierte die Ecole nationale d’administration (ENA), machte einen Abschluss am Institute of Political Studies (Sciences Po) in Paris, Frankreich, und einen Abschluss in Business Administration an der Universität in Lancaster, Großbritannien.

Fotos zur redaktionellen Verwendung (© UNESCO/Christelle ALIX)
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Fotos der UNESCO-Generalkonferenz zur redaktionellen Verwendung

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