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Globale Nachhaltigkeitsagenda 2030

Die UNESCO hat den Verhandlungsprozess zur "2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung" intensiv mitgestaltet. Mit ihren integrativen Ansätzen nachhaltiger Entwicklung in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation liefert sie konzeptionelle und tatkräftige Beiträge zur Umsetzung aller 17 SDGs.

Bildung

Bildung ist Schlüssel für nachhaltige Entwicklung. Das Erreichen inklusiver und hochwertiger Bildung sowie lebenslanges Lernen ist als Ziel 4 in den SDGs verankert. Die UNESCO soll hierfür die Koordination und das Monitoring übernehmen. Das forderten die Teilnehmer des Weltbildungsforums im Mai 2015 in ihrer Abschlusserklärung ("Incheon-Erklärung"). Durch ihre Programme entlang der gesamten Bildungsbiografie beispielsweise in den Bereichen Bildungsqualität, Bildung für nachhaltige Entwicklung oder Bildung in Krisensituationen wird die UNESCO einen zentralen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels leisten. Sie wird auch die Arbeit zu allen weiteren Zielen unterstützen, denn Bildung ist eine Grundlage für alle 17 SDGs.

Wissenschaft

Wissenschaft, Technologie und Innovation sind grundlegend für eine nachhaltige Entwicklung. Die UNESCO wird gemeinsam mit sieben weiteren UN-Organisationen den "Technology Facilitation Mechanism" zur Agenda 2030 koordinieren. Diese neue Institution wird die Wissenschaftspolitik unterstützen und den Transfer von Technologie vereinfachen. Ziel ist es, durch weltweite Kooperationen innovative und erschwingliche technische Lösungen in beispiellosem Umfang für nachhaltige Entwicklung nutzbar zu machen. Neben ihrer Beratung der Wissenschaftspolitik weltweit trägt die UNESCO zudem mit zahlreichen Aktivitäten zur Umsetzung der SDGs bei: darunter sind Programme zur nachhaltigen Nutzung der Ozeane, zum effizienten Wassermanagement, zum Erhalt von Ökosystemen wie den Biosphärenreservaten und zur Reduzierung der Erderwärmung. Auch tragen die UNESCO-Wissenschaftsprogramme zur Umsetzung von Inklusion, Toleranz und Geschlechtergleichstellung im Rahmen der SDGs bei.

Kultur

Kultur ist, wer wir sind. Sie ist Grundlage unserer Identität. Kultur trägt zur Armutsbegrenzung bei und ist Schlüssel für eine menschenzentrierte, inklusive und gerechte gesellschaftliche Entwicklung. Kultur muss in Entwicklungsstrategien integriert werden, um eine erfolgreiche Globalisierung unter Berücksichtigung kultureller Vielfalt zu erreichen. Die Agenda 2030 stellt fest, dass Kultur eine bedeutende Rolle spielt in den Bereichen Bildung, nachhaltige Stadtentwicklung, Nahrungsmittelsicherheit, Umwelt, wirtschaftliches Wachstum, nachhaltiger Konsum sowie der Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften. Die UNESCO wird durch ihre umfangreiche Arbeit zum Schutz des UNESCO-Welterbes, zur Förderung kultureller Vielfalt, zur Kultur- und Kreativwirtschaft, zum immateriellen Kulturerbe sowie gegen den illegalen Handel mit Kulturgut einen substanziellen Beitrag in diesen Feldern leisten.

Kommunikation und Information

Meinungsfreiheit sowie Zugang zu Informationen und Wissen sind zentral für nachhaltige Entwicklung. Sie leisten Beiträge zu Bildung, wirtschaftlichem Wachstum, friedlichen Gesellschaften, transparenter Regierungsführung, Inklusion und Umweltschutz. Die UNESCO wird mit ihren weitereichenden Aktivitäten im Bereich Meinungsfreiheit, Journalistensicherheit, Medienentwicklung und Zugang zu Information substanziell zur Erreichung der SDGs beitragen.

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