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Pressemitteilung, 16. Februar 2016

UNESCO-Tag auf der Bildungsmesse didacta

Jugend gestaltet nachhaltige Entwicklung

Am 17. Februar zeigen Jugendliche beim UNESCO-Tag auf der Bildungsmesse didacta, wie sie nachhaltige Entwicklung voranbringen. Welche Rolle die Jugend für das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung spielt, ist Thema eines Expertengesprächs der Deutschen UNESCO-Kommission. Mit seinem Vortrag "Nachhaltige Entwicklung und die #Generation2030" leitet Hannes Jaenicke, Schauspieler und Umweltaktivist, den UNESCO-Tag ein.

"Die Jugend ist unsere Zukunft. Das gilt besonders für die nachhaltige Entwicklung unserer Welt. Unzählige Initiativen von Jugendlichen zeigen, dass junge Menschen sehr innovative Projekte entwickeln, um nachhaltige Entwicklung zu vermitteln und sie mitzugestalten. Darin müssen wir sie stärken. Das bedeutet auch, dass wir sie in politische Entscheidungsprozesse einbinden. Wie das gelingen kann, diskutieren wir auf dem UNESCO-Tag bei der didacta. Eine Sonderschau auf dem Messegelände zeigt die vielen guten Beispiele, auf denen wir in Deutschland aufbauen können", sagt Walter Hirche, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission.

Im Rahmen des UNESCO-Tags stellen Jugendliche und Experten die folgenden Projekte vor:

kulturweit-Freiwillige für nachhaltige Entwicklung

Alumni des Freiwilligendienstes kulturweit haben eine Weiterbildung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung entwickelt. Interessierte Alumni können innerhalb von anderthalb Jahren Workshops belegen, in denen sie lernen, was nachhaltige Entwicklung bedeutet und wie sie dazu beitragen können. Gleichzeitig erhalten sie Tipps und Tricks, wie sie das Thema weiteren Zielgruppen vermitteln können. kulturweit ist der internationale kulturelle Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission. Er ermöglicht jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren, für sechs oder zwölf Monate bei Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik auf der ganzen Welt mitzuarbeiten.

Web: http://www.kulturweit.de/de/alumni/weiterbildung/bildung_fuer_nachhaltige_entwicklung.html

KinderKulturKarawane – Eine Bühne für die Jugend der Welt

Seit 2000 lädt die KinderKulturKarawane des Büros für Kultur- und Medienprojekte gGmbH Hamburg jährlich fünf bis sieben Kinder- und Jugendkulturgruppen aus Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas nach Deutschland, Österreich, Dänemark und in die Schweiz ein. Die jungen Künstlerinnen und Künstler tanzen zusammen, musizieren, gestalten Theaterstücke und Zirkusprogramme. Dabei vermitteln sie peer-to-peer ihre Fähigkeiten in Workshops, in denen auch die Lebensbedingungen der Teilnehmenden in ihren Heimatländern thematisiert werden. Die KinderKulturKarawane hat kürzlich das Projekt "creACTiv für Klimagerechtigkeit" gestartet, in dem Kulturgruppen aus Indien und Tansania peer-to-peer mit Jugendlichen in Hamburg kreativ zum Thema Klimagerechtigkeit arbeiten und gemeinsam aktiv werden.

Web: http://www.kinderkulturkarawane.de/

Go! Global Garden – Schulgärten in Deutschland, Mexiko und Südafrika

Wie Schulgärten weltweit aussehen und gestaltet werden, diskutieren Schulen aus Deutschland, Mexiko und Südafrika in virtuellen Meetings und mithilfe von Videos im Rahmen des internationalen Projektes Go! Global Garden. Anhand von lokalen Schulgärten wird so global gelernt. Go! Global Garden wurde von drei Alumni aus Deutschland, Mexiko und Südafrika des Education for Sustainable Development (ESD) Leadership Training des ESD Expert Net gegründet. Das ESD Expert Net bringt Experten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung aus Deutschland, Indien, Mexiko und Südafrika zusammen und wird von Engagement Global koordiniert.

Web: http://esd-expert.net/

Nachhaltigkeit am Pascal-Gymnasium Grevenbroich

Die UNESCO-Projektschule hat das Thema Nachhaltigkeit als Querschnittsthema in allen Fächern und in allen Jahrgangsstufen verankert. Schülerinnen und Schüler engagieren sich im Rahmen von Projekten verschiedener Arbeitsgruppen für das Thema Nachhaltigkeit. Die Arbeitsgruppe Innovative Nachhaltigkeit führt beispielsweise einen regelmäßigen Verkauf von Fair Trade-Produkten durch und hat den Schulgarten zum Bauerngarten wiederbelebt. Auch ein Grünes Klassenzimmer und ein Baumlehrpfad mit allen einheimischen Baumarten hat die AG gestaltet. In jeder Klasse hat die AG zwei Raum- und Energiemanager eingeführt und organisiert jährliche Aus- und Fortbildungsveranstaltungen zu Energie-, Heizungs-, Lüftungs-, Entsorgungs- und Medienmanagement. Die Schule hat auch ein Netzwerk "Bildung für nachhaltige Entwicklung" aufgebaut, in dem sechs Grevenbroicher Schulen zusammenarbeiten, um das Thema Nachhaltigkeit fest im Unterricht zu verankern.

Web: http://pascalinag.de/

rootAbility

Nachhaltigkeit an Hochschulen verankern – das ist das Ziel des Sozialunternehmens "rootAbility". Das Unternehmen fördert studentengeleitete "Green Offices" an Hochschulen in Europa. 2010 wurde das weltweit erste "Green Office" an der Universität Maastricht gegründet. Heute arbeiten Studierende, Lehrende und Vertreter der Hochschulverwaltung gemeinsam in "Green Offices" an insgesamt 23 Hochschulen in den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien und Belgien. Deutsche "Green Offices" gibt es an Hochschulen in Berlin, Hildesheim, Konstanz und Magdeburg. Mitarbeiter der Büros setzen sich für Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Hochschulbetriebs ein. rootAbility unterstützt Studierende und Hochschulmitarbeiter bei der Entwicklung und Gründung von Green Offices, begleitet sie mit Fortbildungen und fördert kontinuierlich den Wissenstransfer zwischen den Büros. 2015 zeichnete die UNESCO rootAbility mit dem UNESCO-Japan-Preis Bildung für nachhaltige Entwicklung aus.

Web: http://rootability.com/ (in Englisch)

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung für nachhaltige Entwicklung ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm (2015-2019) ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben.

Weitere Informationen:

Expertengespräch "Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung – Jugend bewegt"
Ort: Koelnmesse, Congress-Centrum Ost, Offenbachsaal
Zeit: 17. Februar 2016, 10:30 bis 14:00 Uhr
Programm 

Sonderschau zum Weltaktionsprogramm
Ort: Koelnmesse, Halle 7.1, C-059
Zeit: 16. bis 20. Februar 2016
Webseite Bildung für nachhaltige Entwicklung: bne-portal.de

Pressekontakt:
Deutsche UNESCO-Kommission
Pressesprecherin
Katja Römer
Telefon: 0228-60497-42
E-Mail: roemer(at)unesco.de

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