
Ozeane
Die offene See gehört keinem Staat, die Ozeane sind ein „globales öffentliches Gut“, ihre Nutzung braucht internationale Verträge. Viele Beobachtungen beunruhigen: Der Klimawandel lässt den Meeresspiegel steigen und macht Meereswasser sauer; wegen Überfischung stehen viele Fischarten vor der Ausrottung. Tsunamis und Sturmfluten fordern Hunderttausende von Menschenleben.
Um die Ozeane zu verstehen, brauchen wir Forschung und ständige Beobachtung. Allerdings ist dies teuer - und zugleich sollen alle davon Staaten profitieren. Daten sollten nach einheitlichen Standards und nicht redundant gesammelt werden. Viele Entwicklungsländer können sich eigene Beobachtungssysteme nicht leisten.
Daher gibt es mit der Zwischenstaatlichen Ozeanografischen Kommission (IOC) der UNESCO ein weltweites Forum der Vereinten Nationen zur Koordination und Förderung der Ozeanforschung und Ozeanbeobachtung. Die IOC hat für Deutschland eine eigene Sektion. Die sichtbarste Rolle der IOC ist heute die Koordination des globalen Tsunami-Frühwarnsystems.
Meldungen zum Thema
Blueprint für nachhaltige Ozeane
Präsentation am 1. November in Paris (28.10.2011)
Test des Tsunami-Warnsystems
Simulation des Erdbebens vor Sumatra von 2004 (12.10.2011)
Ein stillerer Ozean?
UNESCO plant Experiment, um Lärm auf dem Ozean zu reduzieren (17.08.2011)
Europäisches Tsunami-Warnsystem wird getestet
Erste Kommunikations-Übung am 10. August (03.08.2011)
Naturschutz an den Küsten ist Klimaschutz
Empfehlungen einer neuen "Blue Carbon" Arbeitsgruppe (24.03.2011)




