Deutsche UNESCO Kommission e.V.

SCHRIFTGRÖSSE

> Seelöwen auf einer Boje (Flickr Creative Commons d0ug&r0byn)

Ozeane

Die offene See gehört keinem Staat, die Ozeane sind ein „globales öffentliches Gut“, ihre Nutzung braucht internationale Verträge. Viele Beobachtungen beunruhigen: Der Klimawandel lässt den Meeresspiegel steigen und macht Meereswasser sauer; wegen Überfischung stehen viele Fischarten vor der Ausrottung. Tsunamis und Sturmfluten fordern Hunderttausende von Menschenleben.  

Um die Ozeane zu verstehen, brauchen wir Forschung und ständige Beobachtung. Allerdings ist dies teuer - und zugleich sollen alle davon Staaten profitieren. Daten sollten nach einheitlichen Standards und nicht redundant gesammelt werden. Viele Entwicklungsländer können sich eigene Beobachtungssysteme nicht leisten.

Daher gibt es mit der Zwischenstaatlichen Ozeanografischen Kommission (IOC) der UNESCO ein weltweites Forum der Vereinten Nationen zur Koordination und Förderung der Ozeanforschung und Ozeanbeobachtung. Die IOC hat für Deutschland eine eigene Sektion. Die sichtbarste Rolle der IOC ist heute die Koordination des globalen Tsunami-Frühwarnsystems.

Meldungen zum Thema

Welt-Ozeankonferenz
Global Oceans Conferences vom 3. bis 7. Mai in Paris (03.05.2010)

Wissenschaft in Lateinamerika
Umfassender UNESCO-Bericht über Geschichte und aktuelle Situation (24.02.2010)

Klimawandel und Konflikte
Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (19.02.2010)

UNESCO testet Tsunami-Warnsystem im Indischen Ozean
In Indonesien und 17 weiteren Staaten wurde am 14. Oktober 2009 erstmals ein Tsunami-Probealarm ausgelöst (15.10.2009)

UNESCO testet Tsunami-Frühwarnsystem
Forscher, Behörden und Bürger proben den Ernstfall (07.10.2009)

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