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Kann man das Leben in der Weltgemeinschaft lernen?

Podiumsgespräch auf der Leipziger Buchmesse

Die Publikation „Global Citizenship – Perspektiven einer Weltgemeinschaft“ ist Ausgangspunkt eines Podiumsgesprächs, das am 26. März 2017 im Rahmen der Leipziger Buchmesse stattfindet. Die Publikation ist der vierte Band der Reihe „Perspektive Außenkulturpolitik“, die aktuelle Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik beleuchtet. Herausgeber sind das Institut für Auslandsbeziehungen und die Deutsche UNESCO-Kommission.

© ifa

Kann man Weltbürgertum – oder besser: das Leben in der Weltgemeinschaft – lernen? Wo findet eine solche Bildungspraxis statt? Mit welchen Bildern und Erzählungen ist vorstellbar, dass jeder und jede auch untrennbar in Bezug mit der globalen Gemeinschaft lebt? Welche Rechtspraxis ist förderlich? In einer Zeit, die von der Spaltung in globale Orientierungen einerseits und nationale Fokussierungen andererseits gekennzeichnet ist, ist es wichtig, die Bedeutung von Kooperationen zur Bewältigung der globalen Zukunftsaufgaben in den Blick zu nehmen. In vielen „kleinen Kosmopolitismen“ wird Weltgemeinschaft bereits praktiziert. Was benötigen wir aber noch weitergehend? Von der notwendigen Verständigung über ethische Grundlagen („Weltgewissen“), über Menschenrechte bis zu kultureller Bildung: die Art und Weise, wie wir soziale Bindungen und Verantwortungen verstehen, sind zu überdenken. 

Es diskutieren:

  • Karl-Josef Kuschel. Er lehrte von 1995 bis 2013 Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Tübingen. Zugleich war er stellvertretender Direktor des dortigen Instituts für ökumenische und interreligiöse Forschung.
  • Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission. Er ist seit 1980 Professor für Anthropologie und Erziehung am Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie der Freien Universität Berlin.
  • Selmin Çalışkan. Sie war von 2013 bis 2016 Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland.
  • Moderation: Odila Triebel, Leiterin des Bereichs „Dialog und Forschung Kultur und Außenpolitik“ am Institut für Auslandsbeziehungen (ifa).

Podiumsgespräch: „Global Citizenship – Perspektiven einer Weltgemeinschaft“

Zeit: Sonntag, 26. März 2017, 11:00 Uhr
Ort: Buchmesse Leipzig, Café Europa, Halle 4, Stand E401
Messe-Allee 1, 04356 Leipzig

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

(Artikel erstellt am 20. März 2017)

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