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Oktober 2008

UNESCO-Symposium und Ausstellung über Meinungsfreiheit

60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Am 29. Oktober 2008 organisiert die UNESCO aus Anlass des 60-jährigen Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ein internationales Symposium und eine Ausstellung zum Recht auf Meinungsfreiheit.

Zu der am Hauptsitz der UNESCO in Paris stattfindenden Konferenz werden rund 400 Teilnehmer erwartet, darunter mehrere Staatschefs, Vertreter von Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und der Medien sowie mehrere Preisträger des UNESCO/Guillermo Cano-Preises für Pressefreiheit.

Zwei afghanische Männer beim Zeitunglesen
© UNESCO/Manoocher

In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird in Artikel 19 erstmals das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung formuliert: "Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."

Eröffnet wird das Symposium durch den Generaldirektor der UNESCO, Koïchiro Matsuura. Anschließend werden der erst vor kurzem aus der Haft entlassene Preisträger des UNESCO-Preises für Pressefreiheit 2001 U Win Tin aus Myanmar und der kolumbianische Vizepräsident und Menschenrechtsaktivist Francisco Santos Calderón per Videobotschaft zu den Teilnehmern sprechen. Drei Gesprächsrunden befassen sich mit den Themen "Meinungsfreiheit und Entwicklung", "Meinungsfreiheit und Demokratie" und "Meinungsfreiheit und Dialog".

Unter den Rednern befinden sich auch die diesjährige Preisträgerin des UNESCO-Preises für Pressefreiheit Lydia Cacho Ribeiro, der Chefredakteur von Reuters David Schlesinger und Frank La Rue Lewy, UN-Sonderberichterstatter für die Förderung und den Schutz des Rechtes auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung.

Parallel zum Symposium findet eine Ausstellung zum Thema "Sicherheit von Journalisten" statt, die in Kooperation mit Reuters organisiert wurde. Ziel der Ausstellung ist es, auf die äußerst schwierigen und unsicheren Bedingungen aufmerksam zu machen, unter denen viele Journalisten weltweit arbeiten.

Das Programm der UNESCO basiert auf der Überzeugung, dass freie und unabhängige Medien eine grundlegende Bedeutung für den ungehinderten Zugang zu Information und Wissen haben und eine Voraussetzung für Demokratie, gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftliche Entwicklung darstellen. Sie schaffen Transparenz, stärken die Zivilgesellschaft und tragen zu guter Regierungsführung bei. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern aus Regierungen und der Zivilgesellschaft setzt sich die UNESCO dafür ein, ein Umfeld zu schaffen, das die Entfaltung freier und unabhängiger Medien erlaubt.

Weitere Informationen auf der Website der UNESCO

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