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Experten diskutierten über Online-Hassrede und die Radikalisierung von Jugendlichen

UNESCO/DUK-Workshop beim Global Media Forum in Bonn

Im Rahmen des Deutsche Welle Global Media Forum in Bonn diskutierten am 14. Juni 2016 internationale Experten über Online-Hassrede und die Radikalisierung von Jugendlichen. Wie dies verhindert werden kann, ohne das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht auf Privatsphäre zu beeinträchtigen, versuchten die Experten gemeinsam mit den Teilnehmern zu klären.

Amukelani Mayimele, Albana Shala, Prof. Frau-Meigs und Duygu Özkan beim Global Media Forum. © Andreas Salz/DUK
Amukelani Mayimele, Albana Shala, Prof. Frau-Meigs und Duygu Özkan beim Global Media Forum. © Andreas Salz/DUK
Brandon Oelofse, Amukelani Mayimele, Albana Shala, Prof. Frau-Meigs und Duygu Özkan beim Global Media Forum. © Andreas Salz/DUK
Brandon Oelofse, Amukelani Mayimele, Albana Shala, Prof. Frau-Meigs und Duygu Özkan beim Global Media Forum. © Andreas Salz/DUK

Es diskutierten Albana Shala, Vorsitzende des UNESCO International Programme for the Development of Communication (UNESCO-Programm zur Medienentwicklung in Entwicklungs- und Transformationsländern), Divina Frau-Meigs, Professorin an der Université Sorbonne Nouvelle Paris, Amukelani Mayimele, Geschäftsführerin von ZAYRAH – einer von Jugendlichen geleiteten Entwicklungshilfeorganisation in Südafrika, Brandon Oelofse, Ausbilder beim Niederländischen Radio Training Centre (RNTC), und Duygu Özkan, Journalistin, Die Presse und Mitglied des Österreichischen Presserats.

Die Diskussion zum Nachhören bei SoundCloud // Mehr Fotos von der Diskussion bei flickr 

Zunächst stellte die französische Wissenschaftlerin Frau-Meigs ihre Forschungsergebnisse vor. Eine direkte Verbindung zwischen der Mediennutzung und einer daraus resultierenden Radikalisierung der Nutzer konnte darin nicht nachgewiesen werden.

Nach den Beobachtungen von Frau-Meigs können Aussteiger aus radikalen Bewegungen durch Gegenrede im Prozess der Lossagung von radikalen Ansichten unterstützt werden. Alle bisher durchgeführten Anstrengungen in der Medienbildung hätten sich jedoch als nicht effektiv in der präventiven Bekämpfung von Online-Hassrede und Radikalisierung erwiesen. Hier sei ein Umdenken und das Beschreiten neuer Wege notwendig.

Das Problem der Verunglimpfung von Frauen online verdeutlichte der Einspieler von Kommentaren über die US-Sportreporterinnen Sarah Spain und Julie DiCaro. Frau Özkan berichtete von ähnlichen Erfahrungen aus den Nutzerkommentaren auf den Internetseiten der Zeitung Die Presse, für die sie schreibt.

Weitere Informationen:

UNESCO-Publikation "Countering Online Hate Speech"   

Rabat Plan of Action on the prohibition of advocacy of national, racial or religious hatred that constitutes incitement to discrimination, hostility or violence   

Materialien der Amadeu Antonio Stiftung zu Hate Speech

(Artikel erstellt am 14. Juni 2016)

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