Deutsche UNESCO Kommission e.V.

SCHRIFTGRÖSSE

Welterbe-Manual

Handbuch zur Umsetzung der Welterbekonvention in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz

Welterbe-Manual. Handbuch zur Umsetzung der Welterbekonvention in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz. Hrsg. von den UNESCO-Kommissionen Deutschlands, Luxemburgs, Österreichs und der Schweiz. Bonn: Deutsche UNESCO-Kommission, 2009.
354 Seiten
ISBN 978-3-940785-05-3

Kein anderes Programm der UNESCO findet in der deutschen Öffentlichkeit so große Aufmerksamkeit wie das Welterbe. Über 180 Staaten haben das UNESCO-Übereinkommen von 1972 zum Schutz des Welterbes unterzeichnet. Es ist damit das erfolgreichste Übereinkommen, das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz des Kultur- und Naturerbes verabschiedet worden ist.

Mit der Herausgabe der 2. erweiterten Auflage des Manuals begegnen die UNESCO-Kommissionen Deutschlands, Luxemburgs, Österreichs und der Schweiz dem wachsenden Informationsbedarf unter Denkmalpflegern, Touristikern, Entscheidungsträgern und Vertretern der Welterbestätten. Das Handbuch informiert über die Ziele der Welterbekonvention, über das Verfahren der Anerkennung und die Aufnahmekriterien der UNESCO, über die internationalen Verpflichtungen und die Anforderungen aus Sicht der Denkmalpflege, über die Monitoring-Instrumente und über die "Liste des gefährdeten Welterbes".

Darüber hinaus werden deutsche Initiativen vorgestellt wie der UNESCO-Welterbetag, die Unterrichtsmappe "Welterbe für junge Menschen" und die Schulaktion "denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule" sowie das "World Nature Forum" und das Ausstellungskonzept "World Nature Lab" als Beispiel für ein erfolgreiches Welterbemanagement in der Schweiz. Neben der deutschen Übersetzung der Richtlinien für die Durchführung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes stellt das Handbuch die Ansprechpartner aus dem Bereich Welterbe vor und liefert hilfreiche Adress- und Bibliografiehinweise.


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INHALT

 Inhaltsverzeichnis 

 Vorwort der Präsidenten der Deutschen, Luxemburgischen, Österreichischen und Schweizerischen UNESCO-Kommission

Einführung

 Die Idee des universellen Erbes
Roland Bernecker, Gabriele Eschig, Paul Klein, Madeleine Viviani-Schaerer

Die Welterbekonvention

 Das UNESCO-Welterbe
Kurt Schlünkes

 Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt 
(Deutsche Übersetzung aus dem Bundesgesetzblatt)

 Who is who im Welterbe
Annegret Petschat-Martens

Die Umsetzung des Übereinkommens

 Anforderungen und Verpflichtungen der Welterbekonvention aus Sicht der Denkmalpflege in Deutschland
Birgitta Ringbeck

 Kriterien für die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste 

 Was es heißt, eine Welterbestätte zu sein
Sieben Thesen zu einer viel diskutierten Frage
Hermann Schefers

 Das Aufnahmeverfahren
Claudia Brincks-Murmann

 Leitfaden zur Nutzung des Namens und Logos der UNESCO und des Welterbelogos 

 Die Monitoring-Instrumente der Welterbekonvention
Birgitta Ringbeck

 Die Liste des gefährdeten Welterbes
Dieter Offenhäußer

 Die Globale Strategie für eine ausgewogene Welterbeliste
Kurt Schlünkes

 Kulturlandschaften im Rahmen der UNESCO-Welterbekonvention
Mechtild Rössler

 Das Welterbe-Städteprogramm
Kerstin Manz

 Erklärung zur Erhaltung historischer Stadtlandschaften

Deutsche Beteiligung

 Grußwort des Leiters der Abteilung Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amts
Martin Kobler

 Grußwort der Präsidentin der Kultusministerkonferenz in Deutschland
Annegret Kramp-Karrenbauer

 Welterbestätten in Deutschland 

 Deutsche Welterbestätten im Wartestand
Birgitta Ringbeck

 Der UNESCO-Welterbetag
Claudia Brincks-Murmann / Katja Römer

 Welterbe für junge Menschen
Susanne Braun / Carolin Poeplau

 Das Schulprogramm »denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule«
Susanne Braun / Carolin Poeplau

Östereichische Beteiligung

 Welterbe in Österreich
Gabriele Eschig / Mona Mairitsch / Franz Neuwirth / Bettina Rossbacher / Dina Yanni

Schweizerische Beteiligung

 Welterbestätten in der Schweiz 

 Welterbe in der Schweiz
Daniel Gutscher

 World Nature Forum und World Nature Lab
Welterbemanagement in der Schweiz am Beispiel der Alpenregion Jungfrau-Aletsch
Beat Ruppen

Luxemburgische Beteiligung

 Welterbe Luxemburg
Paul Klein

Die Richtlinien der UNESCO

 Richtlinien für die Durchführung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt 

 Leitlinien für die Eintragung spezieller Arten von Gütern in die Liste des Erbes der Welt
(Anlage 3 der Richtlinien)

 Echtheit im Sinne des Welterbe-Übereinkommens
(Anlage 4 der Richtlinien)

 Erläuterungen zum Formblatt für die Anmeldung von Gütern zur Eintragung in die Liste des Erbes der Welt
(Anlage 5 der Richtlinien)

 Verfahren zur Beurteilung von Anmeldungen durch die beratenden Gremien
(Anlage 6 der Richtlinien)

 Formblatt für die regelmäßige Berichterstattung über die Anwendung des Welterbe-Übereinkommens
(Anlage 7 der Richtlinien)

Anhang

 Wichtige Dokumente und Basisinformationen zum Welterbe
Annegret Petschat-Martens

 Auswahlbibliografie
Annegret Petschat-Martens

 Adressen 

 Autoren-/Autorinnenverzeichnis 

 Impressum


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