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Welttag der Philosophie 2017

Am 16. November 2017 war der Welttag der Philosophie. Philosophie in der Schule, Philosophie in der Volkshochschule oder der Universität, Philosophie in der Galerie oder im Museum, in der Stadtbibliothek oder im Café – all das hatte der Welttag zu bieten. Hunderte von Diskussionsrunden, Philosophie-Slams, Tagungen und Projekttage fanden weltweit statt.

Jedes Jahr am dritten Donnerstag im November wird der UNESCO-Welttag der Philosophie gefeiert. Am Welttag der Philosophie geht es um kritisches Denken, Diskussion über Lebenssinn und globale Herausforderung und um den Austausch des besten Arguments. Zum 13. Mal beging die UNESCO 2017 den Welttag .

Veranstaltungen für 2017 in Deutschland:

Aachen

Das Philosophische Institut organisierte einen Abendvortrag mit dem Titel "Sozialer Nutzen von Philosophie, Geisteswissenschaften und Literatur", um die Relevanz geisteswissenschaftlicher Disziplinen, insbesondere der Philosophie, für die gesellschaftliche Aufklärung zu zeigen sowie Gelegenheit zur gemeinsamen Diskussion zu geben.

Bad Schwalbach

Die Nikolaus-August-Otto-Schule veranstaltete einen Projekttag zum Thema „Identität und Gesellschaft in Zeiten der Verunsicherung". Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops aus verschiedenen Fachbereichen standen auf dem Programm.

Berlin

Die FU Berlin lädt für den 9. Dezember 2017 zu einer Veranstaltung "Kosmopolitismus und Kritik" ein. Durch Vorträge zum Thema Migration aber auch zur Geschlechtsfrage wird die Idee des Kosmopolitismus aus unterschiedlichen Standpunkten erläutert und interdisziplinär kritisch dargestellt. Organisator ist der Internationale interdisziplinäre Arbeitskreis für philosophische Reflexion

Ort: Seminarzentrum (Raum L 115), Otto-Simson-Str. 26, 14195 Berlin
Eintritt: frei

Berlin

Der “Religionsphilosophische Salon Berlin” lädt am Freitag, den 24. November 2017, um 19 Uhr, zu einem Gespräch über das Vanitas- Motiv ein: “alles ist eitel, nichtig, vergänglich”. Wirklich alles? heißt die metaphysische Frage. Dieses Salon-Gespräch ist eine Einstimmung auf den “Totensonntag” (26.11.) und auch eine Diskussion der Frage: Gibt es positive Entwicklung für uns, vielleicht sogar Fortschritt?

Ort: Galerie Fantom, Hektorstr. 9, Berlin- Wilmersdorf.
Eintritt: frei, Mit der Bitte um Anmeldung an: christian.modehn@berlin.de

Bremerhaven

Das Lloyd Gymnasium Bremerhaven organisiert einen Studientag "Europa als Wertegemeinschaft". Die Schülerinnen und Schüler werden die Bedeutung der Werte der Europäische Union, vor allem die Menschenwürde und die Umsetzung dieser Werte im deutschen Grundgesetz bearbeiten. 

Hamburg

Am 16. November organisierte die "Philopraxis No 1 für rationale Argumentation und geistiges Wohlsein e. V." eine Veranstaltung mit dem Titel "Weltanschauungs-Bekundungen oder Philosophische Gespräche - was nützt den UNESCO-Zielen mehr?"

Ludwigshafen

Am 16. November fand im Ernst-Bloch-Zentrum die Vernissage der Sonderausstellung "Engel der Geschichte" statt. Der Philosoph Walter Benjamin erwarb 1921 das wohl bekannteste Bild aus der Serie der „Engel“ von Paul Klee, den „Angelus Novus“. HAP Grieshaber, Grafiker und Holzschneider, nahm 1964 Benjamins Denkbild des „Engel
der Geschichte“ wieder auf und begründete eine Grafikedition mit dem gleichnamigen Titel. Bis 1983 erschienen 25 großformatige Grafikmappen und Künstlerbücher, in deren Einleitung immer Benjamins These zum „Engel der Geschichte“ abgedruckt wurde.
Kuratiert von Prof. Josef Walch.

Lüneburg

Anlässlich des einhundertjährigen Abiturjubiläums Alfred Sohn-Rethels fand am 16. November im Zentralgebäude der Leuphana-Universität Lüneburg ein Vortrag zur Philosophie des Geldes von Herrn PD Dr. Eske Bockelmann (TU Chemnitz) statt, mit anschließender Diskussion mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Oedeme und interessierten Lüneburgern. Alfred Sohn-Rethel hat erkannt, dass die Imperative des Geldsystems tief in die Denkform der Menschen eingreifen. Eske Bockelmann zeigte, wie weit diese Erkenntnis reicht.

Münster

Das Centrum für Bioethik organisierte einen Abendvortrag von 18 bis 20 Uhr mit dem Titel "Verpflichtet Familie?" der Schweizer Philosophin und Journalistin Dr. Barbara Bleisch.

Oldenburg

Am 16. November organisierte die Universität Oldenburg einen "Markt der Möglichkeiten" zum Thema "Gibt es einen gerechten Krieg?". An der Universität wurde eine Lehr-/ Lernwerkstatt eingerichtet, in welcher Studierende Schüler aus teilnehmenden Schulen bei der eigenständigen materialgestützten Erarbeitung von ethischen Fragen und Positionen unterstützten.

Paderborn

Am 16. November lud die VHS Paderborn ein zu einem Vortrag zur "Geschichte der Philosophie  2.0: Hildegard von Bingen im Projekt 'Philosophy Goes MOCC' ". Seit dem Sommersemester 2017 eröffnet dieses digitale Lehr-Lern-Format unter der Leitung von Prof. Dr. Ruth Hagengruber den Studierenden neue Zugänge zur Geschichte der Philosophie an der Universität Paderborn.
Der Vortrag bot einen methodischen Einblick in dieses Projekt, inhaltlich demonstriert am philosophischen Wirken Hildegards von Bingen (1098-1179).

Passau

An der Universität Passau fand eine zweiteilige Veranstaltung statt. Zuerst wurden im Rahmen der internationalen Philosophieolympiade die Sieger des Regionalwettbewerbs Niederbayern geehrt. Dieser Essay-Wettbewerb wurde von der "technikethikwerkstatt" der Universität Passau organisiert. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler stärker für Philosophie zu begeistern. Der beste Essay wurde vorgelesen.

Anschließend sprach Privatdozent Dr. Jan-Christoph Heilinger, Akademischer Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Ethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, über "Globale strukturelle Ungerechtigkeit und kosmopolitische Verantwortung".

Schwetzingen

Am 16.11.2017 lud die VHS Schwetzingen ein zum "Philosophischen Café zwei-stein - Heiliger Sokrates, bitte für uns!". Das philosophische Café beschäftigte sich am Welttag der Philosophie mit der Reformation in ihrem Verhältnis zum Humanismus. Beispielhaft sind hier der Streit über den freien und den geknechteten Willen bei Erasmus von Rotterdam und Martin Luther. Zwei Referenten präsentierten ganz unterschiedliche Deutungsmuster zu den Themen mit anschließender freier Diskussion.

Senden 

Mit "Ethischen Problemen der Transplantationsmedizin" befasste sich in der Steverhalle Senden eine Veranstaltung des Joseph-Haydn-Gymnasiums Senden in Kooperation mit der Kolleg-Forschergruppe „Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik“ und dem Centrum für Bioethik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Den einleitenden Vortrag hielt Prof. Dr. Thomas Gutmann (Münster).

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