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UNESCO und Geschlechtergleichstellung

Foto demonstrierender Frauen am 1. Mai in La Paz, Bolivien
© UNESCO/Alberto Jonquieres

Die UNESCO engagiert sich seit ihrer Gründung für die Gleichstellung der Geschlechter und für die Rechte von Frauen. Die UNESCO-Verfassung nennt das Ziel der weltweiten Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten ohne Diskriminierung, insbesondere ohne geschlechtliche Diskriminierung. In nahezu allen wichtigen Dokumenten der UNESCO wurde und wird die Förderung der Geschlechtergleichstellung eingefordert. Umgesetzt mit den Maßnahmen des "Gender Mainstreaming" genießt die Gleichstellung von Mann und Frau derzeit und auch in Zukunft besondere Priorität bei der UNESCO.

Es ist empirisch belegt, dass in den allermeisten Gesellschaften ein ungleiches Geschlechterverhältnis besteht. Die ungleichen Entwicklungschancen von Frauen werden durch explizite oder implizite Strukturen verfestigt, durch Gesetze, Regeln, Vorbilder und Einflussnahme in Bildung und Medien sowie kulturell eingeübte Verhaltensweisen in sozialen Beziehungen wie der Familie. Dies hat zur Folge, dass weltweit zwei Drittel aller Analphabeten, nur 15,6 Prozent der Parlamentsabgeordneten und nur ein Viertel aller Forscher weiblich sind.

Geschlechtergleichstellung ist nicht nur ein fundamentales Menschenrecht, sie ist auch ein international vereinbartes Entwicklungsziel, ein Millennium Development Goal. Die Vereinten Nationen und die UNESCO betonen, dass nachhaltige Entwicklung von gleichen Chancen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben abhängt. Diese abstrakte Aussage besitzt in jedem Länderkontext eine andere konkrete Bedeutung. In Deutschland brandet die Diskussion um Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch deswegen auf, weil für die nahe Zukunft ein eklatanter Mangel qualifizierter Arbeitskräfte vorausgesagt wird. In vielen Regionen Afrikas wiederum stellen Frauen die örtliche Wasserversorgung sicher – diese wird sich wegen des Klimawandels künftig noch schwieriger gestalten. Gleiche Chancen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bedeuten auch eine faire Verteilung von Entscheidungs- und Einflussmacht.

Wichtige Maßnahmen der Vereinten Nationen und Linkliste

Beispielprojekte der UNESCO zur Geschlechtergleichstellung

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