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Angela Merkel erhält UNESCO-Friedenspreis

Jury würdigt Aufnahme von Geflüchteten 2015

Die UNESCO hat heute Angela Merkel mit dem Félix-Houphouët-Boigny-Preis ausgezeichnet. Die Altbundeskanzlerin erhielt den Friedenspreis der Weltkulturorganisation in Yamoussoukro, der Hauptstadt der Elfenbeinküste. Die Jury würdigt mit der Auszeichnung ihre Entscheidung, im Jahr 2015 mehr als 1,2 Millionen Flüchtlingen in Deutschland Schutz zu gewähren. 

Mit dem 1989 ins Leben gerufenen Félix-Houphouët-Boigny-Friedenspreis werden Personen und Organisationen geehrt, die einen bedeutenden Beitrag zur Förderung und Wahrung des Friedens geleistet haben. Der Preis wurde erstmals 1991 an Nelson Mandela und Frederik Willem de Klerk verliehen.