Pressemitteilung,

Spendenaufruf #FuerNotreDame gestartet

Verheerender Brand am UNESCO-Welterbe Notre-Dame in Paris

Ministerpräsident Armin Laschet und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Maria Böhmer rufen zu Spenden #FuerNotreDame auf. Am 15. April 2019 hat ein verheerender Brand große Teile der Kathedrale Notre-Dame in Paris zerstört. Die UNESCO kooperiert mit den französischen Verantwortlichen bei der Analyse der Schäden und dem Wiederaufbau der Kathedrale. Über ein Spendenkonto können Menschen in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus dringend notwendige Arbeiten an der weltberühmten Kathedrale unterstützen.

Prof. Dr. Maria Böhmer erklärt: „Der Brand in Notre-Dame erschüttert mich zutiefst. Der Schaden ist ein Verlust für die gesamte Menschheit. Als Meisterwerk der Architektur wurde die Kathedrale 1991 gemeinsam mit weiteren Bauten am Ufer der Seine als UNESCO-Welterbe anerkannt. Meine Gedanken sind bei unseren französischen Freundinnen und Freunden. Beim Wiederaufbau dieser einzigartigen Kathedrale werden wir sie mit allen Kräften unterstützen.“

Ministerpräsident Armin Laschet unterstreicht: „Mit keinem Land verbinden uns so intensive Beziehungen wie mit Frankreich. Die Kathedrale Notre-Dame de Paris ist ein gemeinsamer Ort der deutsch-französischen und europäischen Geschichte. Die Schäden von Notre-Dame berühren Millionen Menschen hier bei uns ähnlich wie in Frankreich. Mit unserer Initiative „NRW für Notre-Dame“ geben wir jedem Bürger und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen die Gelegenheit, am Wiederaufbau mitzuwirken. Wir sind froh, mit der Deutschen UNESCO-Kommission in Bonn dafür einen engagierten Partner gewonnen zu haben.“

Spendenkonto bei der Sparkasse Köln-Bonn #FuerNotreDame

Kontoinhaberin: Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
Stichwort: Notre-Dame
IBAN: DE71370501981914191414
BIC: COLSDE33

Auf Überweisungsträgern wird um vollständige Angabe der Adresse gebeten.

Nächste Schritte

In Zusammenarbeit mit den zuständigen französischen Behörden, der Bauleitung und der Kirche werden Expertinnen und Experten der UNESCO zügig eine Beurteilung der Schäden vornehmen. Ein Aktionsplan mit kurz- und mittelfristigen Maßnahmen soll entwickelt werden, um weitere Schäden an dem Gebäude zu verhindern und die noch vorhandene Originalsubstanz weit möglichst zu erhalten. Im Anschluss wird die UNESCO die französischen Behörden beim Wiederaufbau unterstützen.

Hintergrundinformationen

Auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen derzeit 1.092 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern. Deutschland verzeichnet 44 Welterbestätten. Kriterien für die Anerkennung als UNESCO-Welterbe sind unter anderem der außergewöhnliche universelle Wert der Stätte und ein Managementplan, der die Erhaltung des Erbes für aktuelle und zukünftige Generationen sicherstellt. Mit der Einschreibung in die Welterbeliste verpflichten sich die Vertragsstaaten, die Welterbestätten auf ihrem jeweiligen Staatsgebiet zu schützen und ihren Wert der Gesellschaft zu vermitteln.

Pressekontakt

Deutsche UNESCO-Kommission
Pressesprecherin
Katja Römer
Tel. +49 228 6049742
Mobil +49 177 4799530
Email roemer(at)unesco.de