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Daten und Fakten: Wissenschaft weltweit

Daten aus dem UNESCO-Wissenschaftsbericht 2015: "Der Weg bis 2030"

Arbeitskräfte

  • Weltweit waren im Jahr 2013 rund 7,8 Millionen Menschen in Vollzeit in der Wissenschaft angestellt. Das sind 21 Prozent mehr als im Jahr 2007. Insgesamt stellen Angestellte in der Wissenschaft 0,2 Prozent der weltweiten Erwerbsbevölkerung dar.
  • 35,6 Prozent aller Wissenschaftler stammen aus Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen. Das sind 5 Prozent mehr als im Jahr 2007. Mehr als die Hälfte dieser Wissenschaftler befindet sich in China. 19,1 Prozent aller Wissenschaftler weltweit arbeiten in China.
  • 31 Prozent der Wissenschaftler weltweit arbeiten in Europa (11,4 Prozent der Weltbevölkerung leben in Europa).
  • Wissenschaftler aus Lateinamerika machen 3,6 Prozent und Wissenschaftler aus Südasien 3,1 Prozent aller Wissenschaftler weltweit aus (8 Prozent der Weltbevölkerung leben in Lateinamerika, 23,3 Prozent in Südasien)
  • In ganz Afrika arbeiten 2,4 Prozent aller Wissenschaftler weltweit, 1,1 Prozent in Subsahara-Afrika und 1,9 Prozent in arabischen Staaten in Afrika oder Asien.
  • In Israel herrscht die weltweit höchste Wissenschaftlerdichte mit 8.337 Wissenschaftlern pro eine Million Einwohner.
  • Bolivien verzeichnet mit 63 Prozent den höchsten Anteil weiblicher Wissenschaftler. In 22 weiteren Ländern ist der Frauenanteil der Wissenschaftler höher als 45 Prozent. Das sind zwei Länder weniger als im Jahr 2009.

Investitionen in Forschung und Entwicklung

  • Bruttoinvestitionen in Forschung und Entwicklung belaufen sich im Jahr 2013 auf 1,47 Billionen (Kaufkraftparität (KKP) in US-Dollar). Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt von allen außer elf Ländern weltweit. Investitionen in Forschung und Entwicklung sind zwischen 2007 und 2013 um 31 Prozent gestiegen. Das globale Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich lediglich um 20 Prozent.
  • Länder mit hohen Einkommen sind weiterhin Quelle der meisten Investitionen in Forschung und Entwicklung. Sie stellten 69,3 Prozent der Investitionen in 2013 (79,7 Prozent im Jahr 2007). Die USA halten mit 28,1 Prozent den größten Anteil.
  • Chinas Anteil an den weltweiten Investitionen stieg von 10,2 Prozent im Jahr 2007 auf 19,6 Prozent im Jahr 2013. Der Anteil der weiteren Länder mit niedrigen oder mittleren Einkommen (135 Länder) änderte sich kaum im Berichtszeitraum: sie verantworteten 10,1 Prozent der Investitionen im Jahr 2007 und 11,1 Prozent im Jahr 2013.
  • Die Top Five Länder bei Investitionen in Forschung und Entwicklung sind (in Milliarden Kaufkraftparität in US-Dollar): USA (454), China (367), Japan (160), Deutschland (101) und Südkorea (69).
  • Die Schweiz verzeichnet mit 1.657 KKP US-Dollar die höchsten Investitionen pro Kopf. Es folgen Schweden mit 1.479 KKP US-Dollar, USA mit 1.429 KKP US-Dollar und Israel mit 1.427 KKP US-Dollar.

Publikationen

  • Zwischen 2008 und 2014 stieg die Anzahl der im Thomson Reuters' Web of Science – Science Citation Index verzeichneten wissenschaftlichen Beiträge um 23 Prozent von 1.029.471 auf 1.270.425. Den stärksten Anstieg verzeichneten Beiträge aus Ländern mit oberen mittleren Einkommen (94 Prozent). Dies war hauptsächlich bedingt durch den starken Anstieg chinesischer Publikationen (151 Prozent).
  • Die USA waren das Land mit den meisten wissenschaftlichen Artikeln im Jahr 2014 (321.846). Der globale Anteil der Artikel aus den USA sank allerdings von 28,1 Prozent im Jahr 2008 auf 25,3 Prozent im Jahr 2014. Gleichzeitig stieg Chinas Anteil an wissenschaftlichen Artikeln weltweit von 9,9 Prozent auf 20,2 Prozent.
  • Die 28 EU-Mitgliedstaaten trugen 34 Prozent aller wissenschaftlichen Artikel bei (432.195) und damit 847 Artikel pro eine Million Einwohner. Ihre vier EFTA-Nachbarn produzierten gleichzeitig 2.611 Artikel pro eine Million Einwohner. 0,9 Prozent aller Wissenschaftler weltweit leben in EFTA-Ländern – sie waren Ko-Autoren von 2,8 Prozent aller wissenschaftlichen Artikel weltweit und halten damit einen höheren Anteil als ganz Afrika mit 2,6 Prozent.
  • Der Iran hat seinen Anteil an wissenschaftlichen Publikationen fast verdoppelt und hält mit 25.588 Artikeln einen Anteil von 2 Prozent an allen Publikationen weltweit. Das ist vergleichbar mit Anteilen der arabischen Staaten (2,4 Prozent), Russland (2,3 Prozent) oder der Türkei (1,9 Prozent).
  • Wissenschaftliche Artikel von Autoren aus Malaysia stiegen zwischen 2008 und 2014 um 251 Prozent an (insgesamt 9.998 Artikel / 331 Artikel pro eine Million Einwohner). Damit veröffentlichten sie dreimal so viel wie andere asiatische Länder im Durchschnitt.
  • Japan blieb eine bedeutende Quelle wissenschaftlicher Publikationen im Jahr 2014. 73.128 Artikel oder 5,8 Prozent der weltweiten Publikationen stammten aus Japan. Die Zahl sank allerdings seit 2008 um 4,1 Prozent.

Technologien und Unternehmen

  • China und Indien zusammen haben ihren Anteil an unternehmensbasierter Forschung von 5,1 Prozent im Jahr 2001 auf 19,9 Prozent im Jahr 2011 erhöht. Der Anteil Nordamerikas sank im selben Zeitraum von 40,7 Prozent auf 29,3 Prozent, der Anteil Westeuropas von 24,3 Prozent auf 19,7 Prozent.
  • Der Einkauf von Maschinen und Software ist als Innovationsmethode in BRICS-Ländern weiter verbreitet als unternehmenseigene Forschung und Entwicklung.
  • Die Dominanz der Triadefamilie EU, Japan und USA bei "Triadepatenten" (Patente, die in allen drei Ländern der Triade registriert wurden) reduzierte sich von 90,5 Prozent im Jahr 2002 auf 83 Prozent im Jahr 2012. Die Reduzierung ist vor allem durch den starken Anstieg von Patenten in China (3,1 Prozentpunkte) und in Südkorea (2,7 Prozentpunkte) begründet.
  • Der weltweite Anteil von Ländern, die nicht der G20 bei Triadepatenten angehören, verdreifachte sich seit 2002 und erreichte 2012 1,2 Prozent.

Mobilität in der Hochschulbildung

  • Deutsche Studenten zählen zu den mobilsten. 2012 studierten aus nur fünf Ländern jeweils 10.000 und mehr Studierende im Ausland: aus China, Indien, Deutschland, dem Iran und Südkorea.
  • 49,1 Prozent der Doktoranden in Natur- oder Ingenieurswissenschaften studierten 2012 in den USA.
  • Im Jahr 2012 lag der Anteil internationaler Doktoranden in den Naturwissenschaften bei 29 Prozent, der Anteil der Bachelor- und Masterstudenten bei 13 Prozent.
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