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Welterbe-Urkunde für den Niedergermanischen Limes

Am 8. Mai nahm Ministerpräsidentin Malu Dreyer für das Land Rheinland-Pfalz die Urkunde für die UNESCO-Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reichs - Niedergermanischer Limes“ in Remagen, Kreis Ahrweiler, entgegen.

Über 400 Kilometer erstreckte sich die Grenze zwischen der römischen Provinz Niedergermanien und dem freien Germanien. Ein durchgehendes Bauwerk errichteten die Römer dafür nicht – der Rhein erfüllte den Zweck viel besser. Das neue Welterbe „Grenzen des Römischen Reichs - Niedergermanischer Limes“ setzt sich aus 44 Bestandteilen von Rheinland-Pfalz bis ins niederländische Katwijk zusammen. Sie erzählen von mehr als 400 Jahren römischer Entwicklung im Norden des einstigen Imperiums.

Am 27. Juli 2021 nahm das UNESCO-Komitee den einstigen Grenzabschnitt des Römischen Reichs, den am Rhein verlaufenden Niedergermanische Limes, in die Liste des UNESCO-Welterbes auf. Das ehemalige Kastell Rigomagus in Remagen ist der rheinland-pfälzische Beitrag zu dieser transnationalen Welterbestätte. Überreicht hat die Urkunde Dr. Birgitta Ringbeck, Welterbekoordinatorin im Auswärtigen Amt.