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STEP – Auftakt in Lesotho

Wenn Dozenten zu STEP-Trainern werden

Die Erfolgsgeschichte von STEP geht weiter. Nach der Einführung von STEP in Liberia, Kenia und Uganda bildet die Deutsche UNESCO-Kommission in enger Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg seit November 2014 auch in Lesotho Studierende zu Unternehmern aus.

© DUK

18. November 2014, 8.45 Uhr: Elf Dozenten von fünf Bildungsinstitutionen in Maseru nehmen ihre Plätze im Sitzungssaal der Lesothischen UNESCO-Nationalkommission ein. Einige kennen und begrüßen sich, andere blättern bereits erwartungsvoll durch ihre Unterlagen. Eigentlich sind sie Experten ganz unterschiedlicher Disziplinen, doch für die nächsten drei Tage steht für alle Dozenten das gleiche Fach auf dem Stundenplan: die Ausbildung zum STEP-Trainer.

STEP ist ein Unternehmertraining, das von Wissenschaftlern der Leuphana Universität Lüneburg und ugandischen Kollegen für afrikanische Studierende entwickelt wurde. Innerhalb von zwölf Wochen erwerben Studierende wichtige Kompetenzen aus den Bereichen Entrepreneurship, Betriebswirtschaft und Psychologie. Das Besondere: Bereits während des Trainings gründen die Teilnehmer in Kleingruppen ihr erstes eigenes Unternehmen. Das Startkapital von 100 US-Dollar pro Gruppe wird nach Ablauf der zwölf Wochen wieder zurückgezahlt – den Profit darf die Gruppe behalten. Wissenschaftlich fundierte Ergebnisse aus den anderen STEP-Ländern zeigen: Das Training wirkt sich nicht nur positiv auf das entrepreneurial mindset der Studierenden aus, sondern steigert auch die Gründungsrate und den Unternehmenserfolg.

© DUK

Seitdem die Lesothische Nationalkommission 2012 bei einem regionalen Capacity Building Workshop in Namibia auf das Programm aufmerksam wurde, setzte sie sich intensiv dafür ein, STEP auch in Lesotho zu implementieren. Mit dem Train the Trainers-Workshop in Lesotho ist nun der offizielle Startschuss gefallen. Prof. Dr. Michael Gielnik von der Leuphana Universität Lüneburg führt die zukünftigen Trainer in drei Tagen durch das STEP-Training und vermittelt die STEP-Philosophie: Wenn du die Initiative ergreifst und an dich glaubst, kannst du sogar mit einem kleinen Startkapital zu einem erfolgreichen Unternehmer werden!

Ab Februar 2015 ist es Aufgabe der Trainer, diese Botschaft den 200 Studierenden zu vermitteln, die sich für das STEP-Programm beworben haben und mit etwas Glück zu denjenigen gehören, die per Zufallsprinzip ausgewählt wurden.

© DUK

Wichtigster Partner bei der Einführung von STEP in Lesotho ist die Nationalkommission, die als Teil des Bildungsministeriums Kontakte zu den Bildungsinstitutionen vor Ort herstellt, lokale Partner gewinnt und die Umsetzung des Trainings professionell koordiniert und organisiert. "Mit STEP soll eine Kultur entstehen, in der Studierende nicht nach Arbeitsplätzen suchen, sondern selbst Arbeitsplätze schaffen", sagt Tieho Rankhone, Projektkoordinator von STEP.

20. November 2014, 18 Uhr: Zwölf STEP-Module haben die Trainer simuliert, vier fiktive Unternehmen im Schnelldurchlauf gegründet. Nach den drei Workshop-Tagen gibt es nicht nur elf neue zertifizierte STEP-Trainer, sondern auch eine Welle der Zuversicht, dass mit STEP einige Studierende mehr dazu ermutigt werden können, ihre berufliche Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und die Gründung eines eigenen Unternehmens zu wagen.

Was denken unsere Projektpartner über STEP in Lesotho? Die Deutsche UNESCO-Kommission hat bei Tieho Rankhone, Projektkoordinator von STEP bei der Lesothischen Nationalkommission, und Prof. Dr. Michael Gielnik aus dem STEP-Team der Leuphana Universität Lüneburg nachgefragt. Außerdem berichtet die »kulturweit«-Freiwillige Saskia Czimenga, die seit September 2014 die Lesothische Nationalkommission unterstützt, von ihren Eindrücken und Erfahrungen.

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