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Februar 2012

Ernährung steht 2012 im Fokus

Jahresthema der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

2012 ist "Ernährung" das Jahresthema der UN-Dekade zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, zu einem bewussteren Umgang mit dem eigenen Konsumverhalten anzuregen. Bildung für nachhaltige Entwicklung soll Werte, Wissen und Kompetenzen vermitteln, die jeder Einzelne benötigt, um verantwortungsvoll Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

BNE-Jahresthema Ernährung
© Richard Clark/istockphoto.com

Das Jahresthema "Ernährung" verbindet wie kaum ein anderes Thema soziale, ökologische, kulturelle, wirtschaftliche und gesundheitliche Aspekte in einem globalen Bezugsrahmen. Damit bietet es ein Lernfeld "par excellence" zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Thema "Ernährung" ist untrennbar verbunden mit wichtigen und drängenden Handlungsfeldern der Zukunft: Landwirtschaft, Konsum und Lebensstil, Energieverbrauch, Klimawandel, Welternährung und globale Gerechtigkeit.

Ernährungsgewohnheiten "globalisieren" sich

Ernährung war Jahrtausende lang eine Notwendigkeit für den Menschen – die schlichte Voraussetzung fürs Überleben. Mit zunehmendem Wohlstand und der Industrialisierung der Landwirtschaft hat sich das in den westlichen Nationen für breite Teile der Bevölkerung drastisch verändert: Nahrung ist mehr als ausreichend vorhanden, es werden mehr und mehr tierische Lebensmittel verzehrt und die Ernährungsgewohnheiten "globalisieren" sich: Was im eigenen Land nicht wächst, wird über weite Wege herbeigeschafft. Inzwischen konsumieren die Industrienationen mehr, als Umwelt und Gesundheit verkraften können. So gehört die Landwirtschaft zu den größten Klimasündern weltweit: Laut Weltagrarbericht entstehen fast 40 Prozent aller menschengemachten CO2-Emissionen beim Produzieren, Verarbeiten, Transportieren, Verbrauchen und Entsorgen von landwirtschaftlichen Gütern. Weil immer mehr und immer intensiver produziert wird, leiden Ressourcen wie Wasser und Boden und geraten vielerorts an ihre Grenzen.

Neben diesen ökologischen Problemen wirft die industrialisierte Landwirtschaft mit ihrer weit verbreiteten Massentierhaltung aber auch schwerwiegende ethische Fragen auf, die im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung nach einer Antwort verlangen. Rückbesinnung auf einen maßvollen Lebensstil und Wertschätzung von regionalen, saisonalen und aus nachhaltiger Landwirtschaft stammenden Produkten können hier zukunftsfähige Lösungsansätze sein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir in Zukunft mit weniger Freude oder Genuss essen sollen. Ganz im Gegenteil könnte der Wert eines guten Essens damit wieder stärker in den Fokus rücken.

Was hat mein Pausenbrot mit dem Klima zu tun?

Warum landet eine große Menge unserer Lebensmittel auf dem Müll? Was hat die Wurst in meinem Pausenbrot mit dem Klimawandel zu tun? Und was ist fair am fairen Handel? – Diesen Fragen widmet sich in diesem Jahr die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Das Internetportal der UN-Dekade www.bne-portal.de bietet eine Imformationsserie rund um das Thema "Ernährung" an. Auf dem Portal werden außerdem ausgewählte Lehrmaterialien zum Thema nachhaltige Ernährung vorgestellt.

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