Deutsche UNESCO Kommission e.V.

Wissensgesellschaften

Die UNESCO fördert die Entwicklung moderner Wissensgesellschaften. Vier Prinzipien sollen verwirklicht werden: Meinungs- und Pressefreiheit, Zugang für alle zu Information und Wissen, Bildung für alle, kulturelle Vielfalt. Die UNESCO zieht den Begriff der Wissensgesellschaften dem der Informationsgesellschaft vor. Sie legt den Schwerpunkt damit bewusst auf Bildung und Entwicklung und bezieht eine ethische, soziale und politische Perspektive ein. Die Verwendung des Plurals "Gesellschaften" trägt der kulturellen Vielfalt Rechnung.

Meinungs- und Pressefreiheit

Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit ist als universelles, unteilbares Menschenrecht in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert. Die UNESCO verfügt als einzige UN-Organisation über das Mandat, dieses Recht zu schützen. mehr...

Zugang zu Information und Wissen

Der Zugang für alle zu Information und Wissen ist zentral für die Schaffung von Wissensgesellschaften. Die UNESCO trägt zur Stärkung des Bibliothekswesens und der Archive bei, ebenso wie zur Entwicklung von Informationsinfrastrukturen auf kommunaler Ebene. mehr...

Bildung für alle

Über 140 Millionen Kinder und Jugendliche gehen weltweit nicht zur Schule. Betroffen davon sind vor allem die ärmsten Länder. Bildung ist jedoch das wichtigste Kapital für die Zukunft. Auf dem UNESCO-Weltbildungsforum 2000 in Dakar haben sich 164 Länder verpflichtet, sechs Bildungsziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen. "Bildung für alle" zählt heute zu den größten UNESCO-Programmen. mehr...

Kulturelle Vielfalt in Wissensgesellschaften

Das Verständnis für und der Respekt vor anderen Kulturen ist eine Grundvoraussetzung für die nachhaltige Entwicklung einer Wissensgesellschaft. Pluralität und Vielfalt sind hierbei von zentraler Bedeutung. Sie erlauben den Bürgern den Zugang zu und das Schaffen von Informationen in ihrer eigenen Sprache und innerhalb ihrer eigenen kulturellen Situation. mehr...