Das Wissenschaftsprogramm der UNESCO
Die UNESCO hat ein vielfältiges Aufgabenspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Ihre Ziele passt sie alle zwei Jahre den sich ändernden Umständen an. Seit sechzig Jahren kann die UNESCO auf vielfältige Erfolge zurückblicken. Um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen, hat sie eine komplexe Verwaltungsstruktur geschaffen.
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- Disziplinen wie Süßwasserforschung, Ozeanographie und die Geowissenschaften haben eine zwischenstaatliche Kooperation als Voraussetzung. Daher gibt es teils schon seit mehr als 50 Jahren UNESCO-Programme hierzu.
- Die UNESCO koordiniert den Aufbau und Betrieb von Tsunami-Frühwarnsystemen in vier Weltmeeren zur Katastrophenvorsorge sowie seismische Netzwerke zum Beispiel in Nordafrika.
- UNESCO-Biosphärenreservate sind ein globales Netz von Modellregionen für nachhaltige Entwicklung und Standorte für vergleichende Forschung.
- In den Sozialwissenschaften und den grundlegenden Naturwissenschaften fördert die UNESCO ebenfalls die globale Kooperation.
- Die UNESCO unterstützt Regierungen bei der Formulierung von Wissenschaftspolitik. Sie setzt globale Standards in der Bioethik, den Menschenrechten und im Kampf gegen rassistische Diskriminierung.
- Die wichtige Rolle von Frauen in der Wissenschaft wird zum Beispiel durch den L'Oréal-UNESCO-Preis unterstrichen.
- Die UNESCO unterstützt Staaten beim Aufbau schlagkräftiger Institutionen: Zum Beispiel bei der Gründung von Ethikräten, von nationalen Menschenrechtsinstitutionen oder von Förderorganisationen für die Wissenschaft.
- Die UNESCO berichtet im Weltwasserbericht regelmäßig über den Zustand der Ressource Wasser und im Weltwissenschaftsbericht oder im Weltbericht Sozialwissenschaften über neue Entwicklungen der internationalen Forschungskooperation.
- Die UNESCO fördert die Philosophie, zum Beispiel ihre Rolle in der Bildung.







