Deutsche UNESCO Kommission e.V.

Die Arbeit der Deutschen UNESCO-Kommission

Deutschland verfügt über Wissenschaftsstukturen, die weltweit Vorbildcharakter haben. Organisationen wie die MPG, die DFG oder die Fraunhofer-Gesellschaft setzen Maßstäbe im internationalen Vergleich. Die UNESCO-Wissenschaftsprogramme schaffen Voraussetzungen, damit Forschung heute international arbeiten kann. Diese Programme sind wichtige Mechanismen, um auch die deutschen Strukturen global zu positionieren. Zugleich lassen sich aus diesen Programmen auch wichtige Rückschlüsse für eine zukunftsfähige Ausrichtung der deutschen Forschungsstrukturen ziehen.

© Dt. Ständige Vertretung bei der UNESCO
Sitzung des Fachausschusses in Paris 2011

Die Deutsche UNESCO-Kommission ist die Schnittstelle zwischen der deutschen Wissenschaftslandschaft und den UNESCO-Wissenschaftsprogrammen. Für die Süßwasserforschung, die Biosphärenreservate, die Ozeanographie und die Geowissenschaften gibt es eigene Nationalkomitees. Die DUK begleitet die Nationalkomitees und betreut alle anderen Teile der UNESCO-Wissenschaftsprogramme. Die politische Zuständigkeit liegt immer bei den jeweiligen Bundesministerien, meist beim Auswärtigen Amt und/oder beim BMBF.

Die DUK wird in ihren Aufgaben von einem Fachausschuss unterstützt. 2010 hat der Fachausschuss Wissenschaft zum Beispiel ein Positionspapier zur Zukunft der UNESCO-Wissenschaftsprogramme publiziert, das er im März 2011 mit hochrangigen UNESCO-Vertretern diskutierte.

Für das Politikfeld der deutschsprachigen Terminologie hat die DUK gemeinsam mit den anderen deutschsprachigen UNESCO-Kommissionen den Rat für deutschsprachige Terminologie eingerichtet.

Aktuelle Aktivitäten der DUK zu den UNESCO-Wissenschaftsprogrammen: