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Struktur des UNESCO-Wissenschaftsprogramms

Die UNESCO behandelt die Naturwissenschaften und die Geistes- und Sozialwissenschaften in zwei unterschiedlichen Organisationseinheiten ihres Sekretariats (zwei der fünf Programmsektoren). Die beiden Bereiche werden auch in separaten Teilen ihrer Strategie- und Haushaltsdokumente behandelt.

Der Sektor Naturwissenschaften wird seit Juli 2010 von der US-Amerikanerin Gretchen Kalonji (als Beigeordnete Generaldirektorin, ADG) geleitet. Der Sektor Geistes- und Sozialwissenschaften wird ebenfalls seit Juli 2010 von der Mexikanerin Maria del Pilar Alvarez-Laso geleitet. Die Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission (IOC) ist eine autonome Einheit im Sektor Naturwissenschaften und wird von einer eigenen ADG geleitet, der Kanadierin Wendy Watson-Wright.

© UNESCO
Gretchen Kalonji
© UNESCO
Wendy Watson-Wright
© UNESCO
Pilar Álvarez-Laso

 
Ein Strukturelement des UNESCO-Wissenschaftsprogramms sind die sechs wissenschaftlichen Langzeitprogramme, die über zwischenstaatliche, mit Experten besetzte Steuerungsgremien verfügen:

  • die Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission (IOC, seit 1960)
  • das Programm "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB, seit 1970 bzw. 1971)
  • das Internationale Geowissenschaftliche Programm (IGCP, seit 1972)
  • das Internationale Hydrologische Programm (IHP, seit 1975)
  • das Programm "Management des sozialen Wandels" (MOST, seit 1994)
  • das Programm für die grundlegenden Naturwissenschaften (IBSP, seit 2005)

Hinter dem Begriff "wissenschaftliche Langzeitprogramme" verstecken sich unterschiedliche Organisationsstrukturen. Gemein ist diesen Programmen, dass sie aufgrund ihrer Aufgaben auf Jahrzehnte angelegt sind. Gemein ist ihnen auch, dass viele Länder für viele dieser Programme Nationalkomitees eingerichtet haben. In diesen Nationalkomitees organisieren sich auf nationaler Ebene die Fachwissenschaftler. In Deutschland existieren Nationalkomitees für die Programme IGCP, IHP und MAB, das nationale Gremium für die IOC heißt Deutsche IOC-Sektion.

Neben der Zentrale in Paris verfügt die UNESCO über eine große Zahl dezentraler Einrichtungen, die das Wissenschaftsprogramm tragen:

  • UNESCO-Regional- und Landesbüros (z.B. Regionalbüro für Südosteuropa in Venedig, für Asien in Jakarta, für Afrika in Nairobi, für die arabische Welt in Kairo und für Lateinamerika in Montevideo; 23 der 52 Länderbüros haben Aktivitäten in den Naturwissenschaften, 20 in den Geistes- und Sozialwissenschaften)
  • Forschungs- und Trainingsinstitute der UNESCO (z.B. IHE in Delft, ICTP in Triest, UIS in Montreal)
  • Nationale Einrichtungen: Wissenschaftliche Institute unter UNESCO-Schirmherrschaft, Nationalkomitees, Nationalkommissionen und UNESCO-Lehrstühle
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