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Aufgaben und Struktur

Das IHP unterstützt die hydrologische Wissenschaft, Wasserressourcenbewertung, Wasserressourcenmanagement und den Aufbau von Kapazitäten. Dabei geht es um interdisziplinäre Forschung, da Wassernutzungsfragen nicht allein technisch gelöst werden können. Als wissenschaftliches Langzeitprogramm der UNESCO läuft das IHP seit 1975. Es gliedert sich in Phasen von sechs Jahren. In jeder Phase passen neue Forschungsschwerpunkte das Programm neuen gesellschaftlichen Anforderungen an. Die siebte Phase des IHP (2008-2013) trägt den Titel “Abhängigkeiten vom Wasser: Belastete Systeme und gesellschaftliche Antworten” und behandelt folgende Fragen:

  • Anpassung an die Folgen des globalen Wandels in Flusseinzugsgebieten und Grundwasserleitern
  • Stärkung der Steuerung für nachhaltige Wassernutzung
  • Ökohydrologie
  • Wasser und lebensunterstützende Systeme
  • Aus- und Fortbildung im Wasserbereich für nachhaltige Entwicklung
  • Querschnittsprogramme: HELP, FRIEND

Als zwischenstaatliches Programm der UNESCO verfügt das IHP über ein eigenes Steuerungsgremium, den zwischenstaatlichen Rat (IGC), in dem Vertreter der UNESCO-Mitgliedstaaten über die Struktur des IHP entscheiden. Der zwischenstaatliche Rat berichtet an die UNESCO-Generalkonferenz, er setzt sich aus 32 Staaten aus allen Weltregionen zusammen. Der IGC tagt alle zwei Jahre, dzwischen führt ein sechsköpfiges Bureau die Geschäfte des IHP. Deutschland ist seit 1975 durchgängig Mitglied des IGC (Ausnahme 1990/91). Dreimal bereits wurden deutsche Vertreter in das IHP-Bureau gewählt: 1981-1983 (H.J. Liebscher), 2004-2006 (S. Demuth) und 2009-2010 (J. Cullmann).

Das IHP-Sekretariat ist Teil der Abteilung für Wasserwissenschaft des Sektors Naturwissenschaften der UNESCO in Paris und erledigt das Tagesgeschäft des IHPIHP-Sekretärin und Leiterin der Abteilung ist seit dem Jahr 2012 Dr. Blanca Jimenez Cisneros. Die meisten Projekte des IHP werden nicht von der Pariser UNESCO-Zentrale, sondern von den weltweit über 160 Nationalkomitees durchgeführt. Das deutsche Nationalkomitee für das IHP, das gleichzeitig das HWRP der WMO betreut, hat sich seit Gründung 1974 mit zahlreichen bedeutenden Beiträgen zum IHP weltweit Anerkennung verschafft.

Website der UNESCO-Wasserabteilung

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