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Internationaler Datenaustausch FRIEND

Logo des FRIEND-Programmes

Das Programm "Flow Regimes from International Experimental and Network Data" (FRIEND) entstand in den 1980er Jahren aus der regionalen Zusammenarbeit von Hydrologen der nordeuropäischen Staaten im Rahmen des IHP. Die in FRIEND-Nordeuropa zusammengeschlossenen Wissenschaftler aus Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden und Dänemark begannen, tausende Flusspegelstände auszuwerten, die sie seit langem im europäischen Maßstab gesammelt hatten. Neue Modelle wurden entwickelt und die regionale Beschreibung der räumlichen und zeitlichen Veränderungen hydrologischer Regime wurde bedeutend verbessert. Themen sind Hoch- und Niedrigwasser, Niederschläge und Abfluss, Schnee- und Gletscherschmelze, Sedimenttransport, Klima, Landnutzung und ihre Folgen.

Karte aller elf FRIEND-Gebiete

In den 1990er Jahren wurden das regionale Kooperationsmodell von FRIEND-Nordeuropa und die dort entwickelten Methoden auf andere Regionen wie Südeuropa und den Mittelmeer-Raum, West- und Zentralafrika und das südliche Afrika übertragen.

Mittlerweile wurden elf FRIEND-Regionen etabliert, zusätzlich das Nil-Einzugsgebiet, der Himalaja/Hindukusch, Asien/Pazifik und Lateinamerika/Karibik. Aktuell sind rund 75 Länder in verschiedenen Regionen der Erde beteiligt. In der laufenden 7. Phase des IHP ab 2008 ist FRIEND wie schon in den vorangegangenen Phasen ein Querschnittsprogramm mit zentraler Bedeutung.

Die zentrale Errungenschaft des FRIEND-Programms ist, dass die regional kooperierenden Wissenschaftler ihre jeweiligen nationalen Regierungen erstmals davon überzeugen konnten, Daten von Flusspegelständen international zur Verfügung zu stellen. Diese Daten werden häufig als hoheitliches Eigentum betrachtet und standen daher international nicht zur Verfügung. FRIEND ist deshalb nur vor zwischenstaatlichem Hintergrund möglich, auch wenn es ein strikt wissenschaftliches Kooperationsmodell ist, das als Output wissenschaftliche Publikationen nach höchsten Forschungsstandards liefert. Letztlich liefert FRIEND auch entscheidende Erkenntnisfortschritte und damit Nutzen für die operationellen Dienste. Gerade Entwicklungsländer können die Wasserressourcen damit besser bewirtschaften und ihre Bevölkerung verlässlicher mit Wasser versorgen.

Website des UNESCO-Programms FRIEND

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