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FRIEND Nordeuropa

Eine der auch im globalen Maßstab wichtigsten Aktivitäten des IHP/HWRP-Nationalkomitees ist die Mitwirkung im IHP-Querschnittsprojekt FRIEND. Vor allem wirkt Deutschland an FRIEND-Nordeuropa mit. Viele dieser europäischen Projekte werden vom IHP/HWRP-Sekretariat koordiniert, mit Beteiligung von heute 24 Staaten. Für die deutschen Beiträge wurde eine nationale Arbeitsgruppe eingerichtet. FRIEND-Nordeuropa gliedert sich in die Einzelprojekte "Europäisches Wasserarchiv“, „Niedrigwasser“, „Großskalige Variationen hydrologischer Variablen“, „Extreme Niederschläge und Abschätzung des Hochwasserabflusses“, „Projekte in kleinen Einzugsgebieten“. Außerdem arbeitet das IHP/HWRP-Nationalkomitee mit anderen FRIEND-Regionen zusammen.

1. Europäisches Wasserarchiv

FRIEND Nordeuropa Pegelstationen

Das European Water Archive (EWA) wird von FRIEND Nordeuropa seit 1985 aufgebaut. Es ist heute eines der umfassendsten hydrologischen Archive in Europa, mit Daten von über 5.000 Flusspegeln aus 30 Staaten. Heute wird das Archiv beim Global Runoff Data Centre (GRDC) in Koblenz geführt und aktualisiert. Regionale Zentren in Koblenz, Oslo und Wageningen sorgen für die Fortschreibung der Daten im jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Das Archiv besteht aus einer relationalen Datenbank und einem geographischen Informationssystem GIS.

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2. Niedrigwasser

Foto von gestrandeten Booten
© fotobox (Flickr CC)

In diesem Projekt werden Methoden zum Studium von Niedrigwasser und dessen räumlicher und zeitlicher Veränderlichkeit in unterschiedlichen Skalen entwickelt. Im dreijährigen EU-Projekt "Assessment of the Regional Impact of Droughts in Europe" (ARIDE) wurden bis zum Jahr 2000 Trockenperioden in Europa untersucht. Die Arbeiten werden im EU-Projekt  "Analysis, Synthesis and Transfer of Knowledge and Tools on Hydrological Drought Assessment through a European Network" (ASTHyDA) weitergeführt.  Mit der Herausgabe eines Lehrbuchs zu Niedrigwasser und hydrologischen Dürren wurden die Ergebnisse auch für die Ausbildung an Hochschulen zugänglich gemacht.

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3. Großskalige Variationen hydrologischer Variablen

In diesem Projekt werden auf der Skala einzelner Staaten bis hinauf zu einer ganz Europa umfassenden Skala Abflussmengen einzelner Flussgebiete und anderer hydrologischer Daten untersucht und zwar insbesondere hinsichtlich ihrer Änderung durch den Klimawandel und durch menschliche Eingriffe.

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4. Extreme Niederschläge und Abschätzung des Hochwasserabflusses

Ein wichtiger Ansatz in diesem Projekt ist der Umgang mit Unsicherheiten, welche in Vorhersagen berücksichtigt werden müssen. Die derzeit untersuchte Methode hierzu heißt "Generalized Likelihood Uncertainty Estimation" (GLUE).

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5. Prozesse in kleinen Einzugsgebieten

Es werden verschiedene Aspekte der Abflussbildung in kleinen Einzugsgebieten untersucht, z.B. Niederschlag-Abfluss-Modellierung, Abschätzung des Einflusses von Vegetation und Landnutzungsänderungen auf das hydrologische Regime, vergleichende Analyse von hydrologischen Prozessen und Wasserchemie in kleinen landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzten Einzugsgebieten, Bodenwasser und Schneehydrologie.

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Zusammenarbeit mit außereuropäischen FRIEND-Gruppen

Eine der elf FRIEND-Regionen liegt im Hindukusch-Himalaja (FRIEND-HKH). Das deutsche IHP/HWRP-Nationalkomitee unterstützt die dortige Arbeitsgruppe Schnee- und Gletscherhydrologie. Die Fallstudie "Runoff from Nepalese Headwater Catchments – Measurements and Modelling (2006)" diskutiert die Simulationen des Abflusses von hochgelegenen Quellflüssen in Nepal. Es wurde ein Algorithmus für ein flächendetailliertes, prozessorientiertes Einzugsgebietsmodell  entwickelt und für die Anwendung auf ausgesuchte, abgelegene und vergletscherte Einzugsgebiete der Himalaya Region Nepals modifiziert. Die Modellrechnungen liefern wichtige Basisdaten für die Wasserbewirtschaftung dieser Region.

Die beiden letzten weltweiten Konferenzen zum FRIEND-Programm fanden 2006 in Kuba und 2010 in Marokko statt. Aus diesen Anlässen wurden alle Aktivitäten des FRIEND-Programms in den jeweils vorangegangenen Vierjahreszeiträumen vom deutschen IHP/HWRP-Sekretariat im Auftrag der UNESCO zusammengestellt und in Sammelbänden herausgegeben. Ausgabe 2002-2006, Ausgabe 2006-2010

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