Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:


[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße Zurücksetzen



schließen
MenüService
Suche
  • Home
  • Schriftgröße

Experten-Workshop "Wissenschaft für Nachhaltigkeit" in Warschau

Im September 2015 richtete die Deutsche UNESCO-Kommission gemeinsam mit den UNESCO-Nationalkommissionen Polens und Österreichs einen zweitägigen Workshop zu "Wissenschaft für Nachhaltigkeit in Mittel- und Osteuropa" in Warschau, Polen, aus. Ziel war die weitere Stärkung von Wissenschaft für Nachhaltigkeit in der Region. Ein vorangegangener Workshop in Bratislava im Juni 2014 hatte bereits einen konzeptionellen Konsens hierzu erarbeitet, der nun weiter untermauert wurde. Weiterhin wurde in Warschau wie beabsichtigt ein Konsortium zur Ausarbeitung und Einreichung eines von der Europäischen Union zu fördernden Forschungsprojekts zu Wissenschaft für Nachhaltigkeit gegründet.

Teilnehmer des Experten-Workshops in Warschau
© DUK

Insgesamt 40 Teilnehmer nahmen an dem Experten-Workshop teil, zur Hälfte aus der Wissenschaft, zur anderen Hälfte aus der Wissenschaftsadministration bzw. Politik. Vertreten waren die drei Gastgeberländer sowie Estland, Lettland, Litauen, Slowakei, die Tschechische Republik und Ungarn. Am ersten Konferenztag lieferten zehn Vorträge detaillierte Informationen zu Chancen, Herausforderungen und aktuellen Trends der Wissenschaftspolitik in Mittel- und Osteuropa, zu neuen Initiativen zu Wissenschaft für Nachhaltigkeit, zu der Bedeutung von Wissenschaft für die Umsetzung der Post-2015-Agenda sowie zu relevanten Forschungsförderprogrammen. Am zweiten Tag diskutierten die Teilnehmer, auf Basis von Übersichtsvorträgen zu aktuellen Nachhaltigkeits- und Wissenschaftsstrategien der beteiligten Länder, die Chancen und Hürden für die Stärkung von Wissenschaft für Nachhaltigkeit in der Region.

Dringenden Handlungsbedarf sehen die Experten in der Priorisierung und Fokussierung der Wissenschaftspolitik insgesamt. Es gibt Chancen zur Weiterentwicklung der Wissenschaftssysteme, auch aufgrund des wachsenden Bewusstseins um die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung sowie die Verpflichtungen im Rahmen der Ziele nachhaltiger Entwicklung (SDGs). In einem interaktiven "World Café"-Format erarbeiteten die Teilnehmer erste Ideen für die Ausgestaltung und künftige Umsetzung eines gemeinsamen Forschungsprojekts. Dieses soll Reformvorschläge zur strukturellen Verankerung von Wissenschaft für Nachhaltigkeit in den jeweiligen Wissenschaftssystemen erarbeiten und die dafür notwendigen Indikatoren zur Umsetzung entsprechender institutioneller Veränderungsprozesse entwickeln.

Um dieses ambitionierte Forschungsvorhaben zu realisieren, gründeten die Teilnehmer aus der Wissenschaft ein Konsortium unter Vorsitz von Dr. Maik Adomßent von der Leuphana Universität Lüneburg. Bis Ende 2015 soll ein erster Projektvorschlag vorgelegt werden, auf dessen Grundlage ein von der EU-gefördertes Projekt im Rahmen von "Horizont 2010" oder Interreg umgesetzt werden soll.

Ausführlicher Bericht des Workshops (in Englisch)

Suche

Newsletter

Abonnieren Sie unsere verschiedenen Newsletter. mehr...