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Tsunami-Warnsysteme in Europa und der Karibik

Nordostatlantik/Mittelmeer

Tsunami-Welle
© NEAMTIC

Im Anschluss an die Diskussionen zur Einrichtung eines Tsunami-Warnsystems im Indischen Ozean gewannen auch die Verhandlungen über Tsunami-Warnsysteme am Mittelmeer und im Nordostatlantik an Dynamik. Viele Mittelmeerregionen sind sehr stark erdbebengefährdet, zusätzlich ist das Mittelmeer klein, so dass die Vorwarnzeiten sehr kurz sind.

Im November 2005 fand in Rom die erste Sitzung einer neuen zwischenstaatlichen Koordinierungsgruppe für das System statt, im Februar 2007 fand die dritte Sitzung im UN-Campus in Bonn statt. Im November 2011 fand bereits die achte Sitzung in Spanien statt. Seit Ende 2007 werden Komponenten dieses Systems vor Ort installiert.

Weitere Informationen zum Warnsystem in Europa
 

Karibik und angrenzende Meere

Im Januar 2006 fand in Barbados die Gründungssitzung des zwischenstaatlichen Gremiums für ein karibisches Warnsystem für Tsunamis, Stürme und ähnliche marine Gefahren statt (CARIBE-EWS). Das Gebiet ist ebenfalls erdbebengefährdet, aber vor dem Hintergrund der Hurrikansaison des Herbsts 2005 verwundert es nicht, dass das Warnsystem in diesem Fall breiter angelegt werden soll. Mehr als fünf Sitzungen des Gremiums fanden bislang statt, der bislang weitgehend von den USA finanzierte Ausbau stockt aber.

Weitere Informationen zum Warnsystem in der Karibik
  

Weltweites System

Die Instrumente von Tsunami-Frühwarnsystemen liefern Daten, die überregional wichtig sind, z.B. seismische Information. Daher arbeitet die IOC seit 2005 daran, technische und administrative Synergien zwischen den vier derzeit schon laufenden bzw. aufgebauten Warnsystemen zu ermöglichen, indem auch andere marine Gefahren berücksichtigt werden. Dazu sind gemeinsame Standards nötig, aber auch die Bereitschaft, Daten überregional auszutauschen.

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